Starkes Unwetter fegte über den Kanton Nidwalden
Ennetmoos/NW. Am Sonntagabend, 11.09.2011, kurz nach 17:00 Uhr, richtete ein heftiges Unwetter im Kanton Nidwalden grosse Schäden an. Besonders stark war das Schwingfest auf dem Allweg in Ennetmoos betroffen. Dort wurde das Festzelt von den starken Sturmböen zu Boden gerissen, was zu panikartigen Reaktionen seitens der Festbesucher führte.
Kurz nach dem Schlussgang am Schwingfest auf dem Allweg begann es zu regnen. Gegen 17:20 Uhr fegten die ersten Sturmböen über den Festplatz. Diese wurden von heftigem Hagel begleitet. Viele Festbesucher begaben sich ins Zelt, um dort einerseits Schutz zu suchen und andererseits der Rangverkündigung beizuwohnen. Plötzlich brach das Festzelt in sich zusammen und erlitt Totalschaden. Bei den anwesenden Personen löste dieses Szenario grosse Panik und Angstgefühle aus. Das OK löste daraufhin einen sofortigen Grossalarm aus. Bei der anschliessenden Rettungsaktion waren unter anderem mehrere Ambulanzen, die Feuerwehr Ennetmoos, sowie die Stützpunktfeuerwehr Stans beteiligt. Wie durch ein Wunder stellte sich dabei heraus, dass nur eine Person wegen Herzbeschwerden in Spitalpflege gebracht werden musste. Alle übrigen leicht Verletzten erlitten lediglich Schürf- oder Schnittwunden. Sie konnten das Festgelände ohne ärztliche Hilfe selbständig verlassen. Auch in anderen Gemeinden sorgte das heftige Gewitter zu Strassensperrungen und Überschwemmungen. So mussten unter anderem ebenfalls die Feuerwehren von Buochs, Ennetbürgen, Oberdorf und Stansstad aufgeboten werden. Wie gross sich die Schäden beziffern, kann im Moment noch nicht abschliessend beurteilt werden.
Bei Fragen rund um die Geschehnisse auf dem Allweg werden die Medienschaffenden gebeten, sich
mit Beat Christen, Pressechef Allwegschwingen, in Verbindung zu setzen (Tel: 079/4732626).
Bei der Kantonspolizei Nidwalden befinden sich einige Gegenstände, die beim fluchtartigen Verlassen
des Festgeländes auf dem Allweg durch die Besucher zurückgelassen wurde. Diese können ab morgen Montag beim Polizeiposten abgeholt werden.



























