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Stagelight rückt Stars ins richtige Licht

Herisau. Morgen fällt der Startschuss für die grösste Hiphop Party des Jahres: Das Open Air Frauenfeld. Damit dann nichts schief geht, sind seit Anfang der Woche Hunderte Arbeiter am Werk. Unter anderem Mischu Moser vom Herisauer Lichtausstatter Stagelight.

Mit Headliner wie Jay-Z. Cypress Hill und Wu-Tang Clan liefert das Open Air Frauenfeld Freunden von pumpenden Bässen ein ausgezeichnetes Line-up. Spätestens am Freitag pilgern Tausende ins Thurgauische Frauenfeld. Damit dann alles reibungslos über die Bühne gehen kann, sind seit Anfang der Woche schon Hunderte mit der Instandsetzung des Festivalareals beschäftigt.

Letztes Jahr im Schnee gestanden
Einer davon ist Mischu Moser, Lichtdesigner von Stagelight. Seit Jahren ist er an Open Airs für die Lichttechnik verantwortlich: Zwei Wochen dauerte die Planung: Dazu gehört das Vermessen des Kuppeldachs der grossen Bühne, das Aufstellen der Lichtpunkte, damit die über 300 Scheinwerfer vom richtigen Platz aus die Stars im rechten Licht präsentieren. «Der Aufbau an sich dauert nur drei Tage, und wenn ich keinen groben Planungsfehler gemacht habe, kann ich den Zeitplan einhalten. Bis jetzt läuft alles rund», sagt Moser lachend und fischt nach einem Karabiner, der an einem Seil von der Bühnendecke runtergelassen wird. Mit der anderen Hand greift er die Stahlkette eines Lichtmotors. Mit einem Klick sind sie miteinander verbunden. «Bei diesem Wetter kann uns sowieso nichts stoppen. Letztes Jahr war das anders. Da hat uns der überraschende Schnee einen Strich durch die Rechnung gemacht. Da mussten wir warten und kamen in einen ziemlichen Zeitverzug.»

Bei der diesjährigen Ausgabe scheint bis jetzt alles planmässig zu verlaufen. Dem kollektiven Kopfnicken, Bootybouncen und wippenden Hände in die Höh steht also nichts mehr im Wege.

Lieber Essen gehen als Konzerte sehen
Und Mischu Moser, wird auch er dabei sein und Konzerte anschauen? Er winkt ab: « Die Musikrichtung gefällt mir nicht. Ich war am ersten Open Air Frauenfeld 1987. Da lief richtige Rockmusik und wir schüttelten unsere Haare was das Zeug hielt. Und Zelten mag ich auch nicht mehr – aber vielleicht bin ich auch einfach zu alt», sagt er lachend und fügt hinzu: «Während den Konzerten nutz ich meine freie Zeit und gehe essen». Danach, wenn die dreitägige Party vorbei ist, muss er nämlich wieder an die Arbeit und die ganze Lichtanlage abbauen. Dann nimmt er die Stagelight- Ausrüstung mit nach Bern ans Gurtenfestival, wo ein weiteres Open Air Wochenende über die Bühne geht. Unter anderem dank Mischu Moser.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 10.07.2008 - 13:22:00