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Stadtpolizei Chur zieht Bilanz

Chur/GR. Freitag, 18. Dezember 2015. In diesem Jahr hat die Stadtpolizei Chur rund 3`800 Einsätze geleistet sowie über 400 Hilfeleistungen erbracht. Am traditionellen Korpsrapport am Mittwoch, 16. Dezember 2015, dankte Kommandant Ueli Caluori seinen Mitarbeitern für ihren Einsatzwillen und ihre hohe Leistungsbereitschaft. Die Auswirkungen der aktuellen Flüchtlingsströme und Terroranschläge betreffen sämtliche Sicherheitskräfte auf allen Ebenen.

Der Kommandant der Stadtpolizei Chur, Ueli Caluori, hob am Korpsrapport hervor, dass auf allen Stufen seines Korps ein hoher Einsatzwille gezeigt wurde: „Sie verdienen für Ihre erbrachte Leistung nicht nur einen finanziellen Lohn, sondern auch einen grossen Dank, Wertschätzung und Vertrauen. Auf Ihren Einsatz dürfen Sie stolz sein“, sagte er zu seinen Polizistinnen und Polizisten.

Besonders freute es Caluori, dass niemand bei den über 3`800 Einsätzen ernsthaft verletzt wurde. Den Partnern, Behörden und anderen Blaulichtorganisationen dankte der Kommandant für die sehr gute Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen.

Besonders freute sich der Kommandant darüber, dass die Einheitspolizei nun endlich vom Tisch ist: „Für uns war es lange Zeit sehr ungewiss, wohin die Reise gehen soll“. Einen besonderen Dank richtete der Kommandant in diesem Zusammenhang an den Gastreferenten Regierungsrat Christian Rathgeb, den Stadtpräsident Urs Marti sowie an den Kommandanten der Kantonspolizei Graubünden, Walter Schlegel.

Die politischen Verantwortlichen und die beiden Polizeikommandanten seien schnell zum Schluss gekommen, dass die jetzige Zusammenarbeit zwischen der Kantonspolizei und der Stadtpolizei auch in Zukunft die beste Lösung darstelle.

Regierungsrat Christian Rathgeb bedankte sich bei der Stadtpolizei für ihren stets freundlichen und professionellen Einsatz in der Kantonshauptstadt: „Trotz den eigenständigen Polizeikorps lassen sich in Zukunft noch weitere Synergien in der Zusammenarbeit nutzen“, ist er überzeugt.

In seinem Jahresrückblick ging Kommandant Caluori auch auf die aktuelle Migrationswelle und Terroranschläge ein, welche in ihren Ausmassen noch völlig ungewiss sei. Das steigende Sicherheitsbedürfnis in der Bevölkerung sei jedoch spürbar.

Die derzeitige Situation werde alle Sicherheitskräfte fordern, wobei neben den Grenzgebieten vor allem auch die Städte wegen ihrer Zentrumsfunktion betroffen würden.

Mit der Polizeiarbeit im vergangenen Jahr in der Stadt Chur ist der Kommandant sehr zufrieden. Die Balance zwischen Prävention und Repression sei gelungen. Als bekannte Problemfelder nannte der Kommandant weiterhin den Alkoholmissbrauch mit seinen negativen Begleiterscheinungen wie Lärm, Sachbeschädigungen und Gewaltbereitschaft.

Auf dem Stadtgebiet kam es im vergangenen Jahr zu rund 250 Verkehrsunfällen, was unter dem Durchschnitt liegt. Die anwachsende Verkehrsdichte und die zahlreichen Baustellen werden aber auch im nächsten Jahr für Stauzeiten auf dem Stadtgebiet sorgen: „Die kontinuierliche Zunahme des Verkehrsaufkommens erfordert eine gute Prävention und Kontrolle, um die Verkehrssicherheit hoch zu halten“, so Caluori.

Vor dem Korpsrapport nahmen der Kommandant und Stadtpräsident Urs Marti zwölf Beförderungen vor. In diesem Zusammenhang dankte der Kommandant dem Stadtpräsidenten, nochmals dafür, dass er sich trotz der laufenden Sparmassnahmen für die Beförderungen stark gemacht hat.

Den Beförderten dankte der Stadtpräsident für ihren hohen Einsatzwillen und ihre Bereitschaft, mehr zu leisten, als von ihnen gefordert werde: „Geniessen Sie diesen Tag und seien Sie stolz auf sich und ihre Leistung“, so seine Worte.

Aber auch den Angehörigen der Uniformierten sprach er einen Dank aus: „Nur durch ihr Verständnis können sich unsere Polizisten beruflich so engagieren.“

Befördert wurden: Polizistin Kathrin Züst zur Gefreiten; Gian Camathias, Marc Danuser, Djoko Gurt und Diego Müller zu Korporalen; Tanja Good zum Korporal I, Curdin Calörtscher zum Wachtmeister, Thomas Bonorand, Marcel Cottiati, Martin Niggli und Urs Steger zum Wachtmeister mbA; Stefan Wehrli zum Feldweibel.

GraubündenGraubünden / 18.12.2015 - 17:18:11