• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Stadlers Wagenkastenwerk in Szolnok eingeweiht

Bussnang/TG. Die ersten 30 Züge sind bereits seit längerer Zeit erfolgreich bei der S-Bahn Budapest in Betrieb.

Peter Kiss (Minister for Social Policy), Peter Spuhler (CEO und Inhaber der Stadler Rail Group) und Ferenc Szalay (Bürgermeister von Szolnok) haben heute im ungarischen Szolnok das neue Werk von Stadler Rail eingeweiht. Dank des Erfolges bei internationalen Ausschreibungen benötigt Stadler Rail zusätzliche Produktionskapazität für Aluminium-Wagenkästen.

Im neuen Werk werden 200 Arbeitsplätze geschaffen und total etwa 50 Millionen Franken investiert. Es findet keinerlei Verlagerung aus der Schweiz nach Ungarn statt. Stadler investiert derzeit auch in den Werkplatz Schweiz insgesamt rund 100 Millionen für Aus- und Neubauten in Altenrhein SG, Winterthur und Erlen TG.
 
Wagenkästen für Ungarn aus Szolnok

Stadler Rail entschloss sich angesichts der zunehmenden Nachfrage aus Zentral- und Osteuropa für einen Ausbau der Produktionskapazität in der Region. Ungarn ist inzwischen nach der Schweiz und Deutschland ein weiterer wichtiger Markt für Stadler Rail. Die ungarischen Staatsbahnen (MÁV) haben bisher bereits 60 FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) gekauft. Stadler rechnet mit weiteren Aufträgen aus Ungarn. Daher wurde entschieden, die benötigte zusätzliche Kapazität in Szolnok aufzubauen.
 
Die ersten 30 Züge sind bereits seit längerer Zeit erfolgreich bei der S-Bahn Budapest in Betrieb. Ende 2007 hat MÁV die Option für eine zweite Serie von weiteren 30 vierteiligen FLIRT eingelöst. Stadler hat bereits im Januar 2009 mit der Lieferung dieser Züge begonnen. Dies ist zwei Monate früher als im Vertrag vereinbart. Die letzten Züge dieser Serie werden voraussichtlich im Februar 2010 in Betrieb genommen. Das neue Werk wird die Wagenkästen von mindestens 7 dieser FLIRT schweissen und lackieren. Das sind insgesamt 28 Wagenkästen. Somit werden die neuen Züge der MÁV einen bedeutenden ungarischen Produktionsanteil aufweisen.
 
Produktion bereits angelaufen
Anfang März konnte in Szolnok mit dem Schweissen der ersten Züge begonnen werden. Momentan verfügt das Werk über eine Kapazität von 60 Wagenkästen pro Jahr. Diese kann auf 200 erhöht werden. Die erste Bauetappe mit einer Investition von rund 25 Millionen Franken ist abgeschlossen. In diesem Jahr wird das Werk mit einer CNC-Produktionshalle (Fräsanlagen für die benötigten Alu-Teile) erweitert. Dies bedeutet eine Investition von weiteren rund 25 Millionen Franken Somit werden gesamthaft etwa 50 Millionen Franken investiert.
 
Bedeutung für Ungarn
Mit dieser Investition hat Stadler moderne Leichtbau-Technologie nach Szolnok transferiert, die für Ungarn einzigartig ist. Die Bedeutung für Ungarn wird auch durch die Teilnahme des Ministers für Social Policy, Peter Kiss, an der Eröffnung unterstrichen.
 
Auch für Stadler Rail hat dieser Schritt eine grosse Bedeutung, wie Inhaber und CEO Peter Spuhler erklärt: «Ungarn war für uns schon immer ein attraktiver Markt. Unsere Investition unterstreicht unser Engagement. Stadler Rail hat den Grundstein für den Neubau vor weniger als einem Jahr gelegt. Dank der hervorragenden Unterstützung durch die Behörden und alle Beteiligten konnten wir bereits im März die Produktion aufnehmen. Mit unserem Unterhaltswerk in Pusztaszabolcs und dem Produktionsbetrieb hier in Szolnok gehören wir heute zu den wichtigsten Investoren in Ungarn.»

ThurgauThurgau / 23.04.2009 - 14:12:38