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St. Gallerinnen entscheiden Spitzenkampf mit 2:1 für sich

Frauenfussball. Im Kantonal-Derby in der NLB gewannen die Damen des FC St. Gallen gegen Rapperswil-Jona.

Es war St. Gallen, welches die ersten Applause des Publikums erhielt. Bereits in der ersten Minute kombinierten sie sich schnell vors Rapperswiler Tor. Der erste Torschuss von Sina Windmüller wurde abgewehrt und auch der Nachschuss von Serenella Liberati brachte den erwünschten Torerfolg nicht. Man konnte sich freuen auf diesen Spitzenkampf.

Einige Minuten später war es dann Rapperswil, welches von einer Unstimmigkeit in der St.Galler Hintermannschaft profitierte und zum Abschluss kam. Der Torschuss strich aber am Tor vorbei. Und so ging es munter weiter.

Auf beiden Seiten kam es zu einigen sehenswerten Chancen, ohne dass dabei aber etwas positves resultieren sollte. In der 40. Minute war es dann Rapperswil welches mit 1:0 in Führung ging. Den Sturmlauf über die linke Seite, schloss die Rapperswilerin mit einem Distanzschuss ins hohe linke Eck ab.

Die Gallusstädterinnen begannen die zweite Halbzeit engagiert wie die erste Halbzeit. In der 50. Minute trat Sandra Egger einen Freistoss direkt aufs Tor. Ihre Hereingabe wurde von einer Rapperwilerin mit dem Kopf verlängert und der Ball fiel hinter der herausgeeilten Torfrau ins Tor. Eigentor und somit 1:1.

Nun war das Spiel wieder offen. Währenddem sich Rapperswil die Zähne an der hervorragend stehenden St. Galler Verteidgung ausbiss, stiess St. Gallen wieder und wieder über die Aussenbahnen vor. Nach einem solchen Vorstoss durch Sandra Genovesi gelangte der Ball in der 71. Spielminute in den Rapperswiler Strafraum.

Nach einigen verwirrten Abschluss- und Verteidigungsversuchen stocherte Stefanie Streule den Ball vor die Füsse von Sina Windmüller, welche sich die Chance nicht nehmen liess und zum 2:1 einschoss. Bis zum Ende der Partie änderte sich nichts am Spielverlauf. Rapperswil war bemüht, aber harmlos und St. Gallen nutze die folgenden Chancen und den Platz nicht aus, um den definitiven Siegtreffer zu erzielen.

Insgesamt gesehen ist der Sieg für St. Gallen verdient. Vor allem in der zweiten Halbzeit war die Laufbereitschaft grösser. Rapperswil kombinierte sich wie schon in der Vorrunde gut in die St. Galler Platzhälfte, wo es ihnen dann aber nicht gelang, die Lücke in der Verteidung zu finden.

St.GallenSt.Gallen / 20.04.2009 - 08:39:28