Spitzentechnologie aus Wolfhalden
Wolfhalden. Der Zweigebtrieb Wolfhalden der hochpräzise Metallgewebe herstellenden G. Bopp & Co. AG wurde im Verlaufe des letzten Jahres erheblich erweitert.
1881 gründete Gottfried Bopp im schaffhausischen Hallau eine Siebmacherei und Drahtflechterei und begann Handsiebe, Drahtkörbe, Zäune und Fussmatten herzustellen. 1928 wurde das Unternehmen nach Zürich verlegt. Die Entwicklung vom Handwerks- zum Industriebetrieb, aber auch stetig steigende Anforderungen an die Gewebe führte 1956 zur Eröffnung eines Zweigbetriebs in Wolfhalden und damit in jener Region, in der die Weberei eine lange Tradition hat.
Feinstgewebe für Elektronik- und Solar-Technologie
In der Folge wurde der Bopp-Produktionsbetrieb in Wolfhalden in mehreren Etappen zur heute 105 Beschäftigte zählenden Fabrik ausgebaut. Der jetzt fertiggestellte, von Bopp-Hausarchitekt Willy Fuchs, Pfaffhausen ZH, projektierte Fabrikanbau umfasst auf einem Erschütterungen ausschliessenden Spezialfundament eine Grundfläche von 1300 Quadratmetern und ein umbautes Volumen von 7200 Kubikmetern. In den neuen Lokalitäten werden auf 42 Spezialmaschinen unter Reinraumkonditionen hochpräzise Feinstgewebe mit einer Drahtstärke von bis zu 0,015 Millimeter verarbeitet. Die Gewebe finden hauptsächlich für den Siebdruck in der Elektronik-Branche und in der Solar-Technologie Verwendung. Gesamthaft investierte das in der Schweiz einen Jahresumsatz von rund 50 Millionen Franken erzielende Unternehmen in den Jahren 2006/07 in Zürich und Wolfhalden 31 Millionen Franken in Neubauten und Maschinen, wobei der Anteil für die Erweiterung im Mühltobel rund 10 Millionen Franken beträgt.
Exportorientiertes Weltunternehmen
Nebst in Zürich und Wolfhalden ist die total gegen 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigende G. Bopp & Co. AG mit Zweigbetrieben in Deutschland, Italien, England, Schweden, USA, Korea und China sowie mit Vertretungen in 12 weiteren Ländern präsent. 70 Prozent der Produktion entfällt auf die Schweiz, wobei 85 Prozent in alle Welt exportiert wird.



























