Spitex am See öffnet Türen
Landschlacht. Am Spitextag am Samstag, 3. Mai 2008 von 14 bis 16 Uhr findet bei Spitex am See ein Tag der offenen Tür statt.
Um allen Interessierten der Gemeinden die Gelegenheit zu geben, das was sie mit ihren Steuergeldern mitfinanzieren auch kennen zu lernen, wird am bereits zur Tradition gewordenen nationalen Spitextag in den Gemeinden Altnau, Bottighofen, Güttingen, Langrickenbach, Lengwil und Münsterlingen das Brot in Spitextüten verpackt verkauft und so gleichzeitig zum Tag der offenen Tür im Spitexbüro Manau, Teupelackerweg 12 in Landschlacht eingeladen.
Von 14 bis 16 Uhr können alle Interessierten das Pflegeteam und die neuen, grösseren Büroräumlichkeiten, die nach der Fusion von Spitex Güttingen-Altnau-Langrickenbach und Spitex Bottighofen-Lengwil-Münsterlingen bezogen wurden, kennen lernen, sich über das gesamte Angebot des Vereins informieren und nachher im Café Manau vom Spitexvorstand mit Getränken und Kuchen verwöhnen lassen.
Das Pflegeteam und der Vorstand freuen sich, viele Besucherinnen und Besucher zu informieren, Fragen zu beantworten und auch Hemmungen abzubauen, die Spitexdienste für sich oder seine Angehörigen in Anspruch zu nehmen.
Professionell und preiswert: Spitex
Könnten Bürgerinnen und Bürger in der Schweiz die finanziellen Mittel im Gesundheitswesen anders verteilen, würden sie an erster Stelle für Spitex mehr ausgeben (Spitex Verband Schweiz). Warum? Weil dank der Spitex tausende hilfe- und pflegebedürftige Menschen zu Hause leben können in möglichst grosser Selbständigkeit in ihrem sozialen Umfeld.
Spitex arbeitet bedarfsgerecht, das heisst, sie erbringt nur Dienstleistungen, die die Klienten und Klientinnen auch tatsächlich benötigen und ist so volkswirtschaftlich gesehen günstiger als stationäre Angebote. Die dem Kunden in Rechnung gestellten Tarife sind weder in der Krankenpflege noch in den hauswirtschaftlichen Dienstleistungen kostendeckend. Bei den pflegerischen Leistungen sind die Krankenkassen nicht bereit, dem Patienten höhere Tarife zurückzuerstatten und im hauswirtschaftlichen Bereich möchte der Spitexverein zu Tarifen arbeiten, die für die Klienten bezahlbar sind, da hier meist keine Versicherungsleistungen zum Tragen kommen.
Seit dem 1.1.08 liegt es im Kanton Thurgau mit dem neu in Kraft getretenen Finanzausgleich vollumfänglich an den Gemeinden, die Finanzierung der gemeinnützigen Spitexvereine sicherzustellen.



























