Spitalseelsorger pensioniert
Frauenfeld. Nach 32 Jahren als evangelischer Spitalseelsorger, wovon 17 im Kantonsspital Frauenfeld, wird Pfarrer Peter Kuster nun pensioniert.
Seit 32 Jahren wirkt Pfarrer Peter Kuster als evangelischer Spitalseelsorger, davon 17 Jahre im Kantonspital Frauenfeld. Spitalseelsorge ist für ihn keine Missionsangelegenheit sondern ein von christlichem Glauben getragener Dienst der Nächstenliebe, der auf der tiefen Achtung vor dem persönlichen Erfahrungshintergrund seines Gegenübers basiert.
«Ausstrahlung und Art, wie ich Menschen gegenübertrete wirken oft tiefer als die Worte, die ich spreche, weil jeder Mensch anders wahrnimmt und anders interpretiert.» Peter Kuster hat die Spitalseelsorge in Frauenfeld geprägt und ihr zur absolut notwendigen Selbstverständlichkeit verholfen. Patienten, Angehörige und Mitarbeitende greifen auf den Dienst zurück. Ende Juni wird Kuster pensioniert. «Der Abschied fällt mir schwer, doch ich habe sehr grosses Vertrauen in meinen Nachfolger, Pfarrer Markus Aeschlimann. Seine Art, mit Menschen umzugehen habe ich kennen und schätzen gelernt, das erleichtert mir den Abschied», so Kuster.
Im Spital Frauenfeld verspüre er sehr grosse Bemühungen um die Palliative Care, die Betreuung von Menschen, die medizinisch gesehen keine Aussicht mehr auf Heilung oder Besserung ihres Gesundheitszustandes haben. Auch hier wird deutlich spürbar, dass die Seelsorge als ein integraler Bestandteil in der Begleitung von betroffenen Menschen geschätzt, respektiert und integriert wird. «Ich hoffe sehr, dass die hier im Hause von allen Seiten unterstützten Bemühungen nicht an den Finanzen scheitern», sorgt sich Kuster.



























