Spital Thurgau AG mit zufriedenstellendem Geschäftsjahr
Münsterlingen. Im Geschäftsjahr 2007 hat die Spital Thurgau AG (STGAG) drei Prozent mehr Patienten behandelt.
Bei gleichbleibenden Tarifen und erhöhtem Personalbestand wurde ein Gewinn von 5,6 Mio. Franken (Vorjahr: 6,3 Mio.) erzielt.
«Wir sind auf dem richtigen Weg», sagte Geschäftsführer Marc Kohler am Dienstag vor den Medien und zeigte sich sehr erfreut über die Ergebnisse. Insgesamt wurden in den beiden Akutspitälern, der psychiatrischen Klinik und der Rehabilitationsklinik 24 728 Patienten versorgt. Die Zahl der Stellen stieg um 63 auf 2018.
Neue Holdingstruktur
Einen erheblichen Beitrag zum guten Ergebnis leistete auch die Wäscherei Bodensee AG, wie Kohler ausführte. Um solche und auch andere, spitalbezogene Leistungen flexibler und bedürfnisorientierter zu erbringen, wurde am Dienstag eine neue Holdingstruktur geschaffen.
Unter dem Dach der thurmed AG werden die STGAG, die Wäscherei Bodensee AG und das Radiologische Institut Weinfelden (Riwag) neu als drei Tochterunternehmen geführt. Weitere Geschäfte könnten hinzukommen, sagte der Geschäftsführer. Eigentümerin der neuen Holdinggesellschaft ist der Kanton Thurgau.
2007 wurden rund 18 Mio. Franken in Bauten und medizintechnische Apparate investiert. Investitionen in ähnlicher Höhe sind auch in den kommenden Jahren geplant. Vom guten Jahresabschluss der STGAG sollen alle Mitarbeitenden in Form eines ausserordentlichen Bonus profitieren. Dafür werden 1,2 Mio Franken eingesetzt.



























