Special Olympics- Schwimmwettkämpfe
Appenzell. Über das vergangene Wochenende kämpfen 123 Schwimmerinnen und Schwimmer mit einer geistigen Behinderung an den regionalen Special Olympics-Schwimmwettkämpfen.
Am Samstag und Sonntag wurden im Hallenbad Appenzell zum zweiten Mal unter dem OK-Präsidium von Tamara Schafroth, Appenzell, regionale Schwimm-Wettkämpfe von Special Olympics ausgetragen. Unter dem Patronat von Plusport Appenzell kämpften 123 Sportlerinnen und Sportler aus zwölf verschiedenen Sektionen der deutschsprachigen Schweiz begleitet von 41 Betreuern um Medaillen.
Die fachkundige Durchführung des Schwimmwettkampfes lag in den Händen der wettkampfversierten Mitorganisatoren Schwimmclub Gais und Appenzell. Insgesamt waren rund achtzig ehrenamtliche Helfer notwendig, um den reibungslosen Ablauf an den zwei Tagen zu gewährleisten.
Die Chance, Erfolg zu haben
Eine Besonderheit bei den Special Olympics-Schwimmwettkämpfen, welche weltweit nach gleichen Richtlinien ausgeführt werden, sind Starts in unterschiedlichen Stärkeklassen innerhalb der gleichen Lage. Um diese Zeiteinheiten einteilen zu können, fand am Samstag ein erster Durchgang in zehn verschiedenen Lagen statt. Innerhalb der Lage wurden die Schwimmer gemäss ihren Leistungen in Achtergruppen eingeteilt.
Diese je acht Sportler schwammen dann am Sonntag im eigentlichen Wettkampf um Abzeichen und Medaillen. Mit der Regelung in Stärkeklassen wird dem Motto von Special Olympics «Lasst mich am Sport teilnehmen und gebt mir die Chance, Erfolg zu haben» vollauf Rechnung getragen.
Clowns Milli und Caco
Den festlichen Einmarsch der zwölf Sektionen führten Clown Mili und Clown Caco an. Die zwei Spassvögel waren an beiden Tagen auf dem Festgelände, im Hallenbad, dem Festzelt und vor der Unterkunft anzutreffen. Sie führten ebenfalls durch das Abendprogramm. Eine logistische Herausforderung bedeuteten für die Organisatoren die Abgabe von Lunchpaketen und Mahlzeiten für Athlethen, Betreuer und Helferstab.
Hier fand das OK im Club kochender Männer aus Appenzell ebenfalls Spezialisten. Am Sonntagabend dankte OK-Präsidentin Tamara Schafroth den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, welche mit ihrem Idealismus den Sportgrossanlass herzlich gestaltet hatten und reibungslos gelingen liessen. Ein grosser Dank Schaftoths ging zudem an alle Sponsoren für ihre grosse Unterstützung.



























