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Spatenstich für das neue Vorderdorf

Trogen. Das Haus Vorderdorf, ein Wohn- und Altersheim für Gehörlose, benötigt dringend mehr Platz. Heute fand der Spatenstich für den Neubau statt.

Momentan fehlt es im Haus Vorderdorf an allen Ecken und Enden: Mehr Platz wird nicht nur in den Zimmern, sondern auch in allen Aufenthalts- und Pflegeräumlichkeiten gebraucht. Vermehrte Pflegebedürftigkeit bedingt auch eine höhere Anzahl an Mitarbeitenden. Sie benötigen Platz für Garderobe/WC, Aufenthalt, Nachtwache und Weiterbildung. Der Platz im Speisesaal wird immer enger durch die BewohnerInnen, die auf Rollstühle, Gehilfen und Pflegepersonen beim Essen angewiesen sind und auch der Platz in der Küche wird zunehmend knapp.

Demenzkranke benötigen geeignete Pflege- und Aufenthaltsräume
Demenzkranke haben sehr oft erhöhten Bewegungsdrang und bedürfen der Ablenkung und besonderer Aufmerksamkeit. Geplant war aus der frei werdenden Heimleiterwohnung eine kleine Demenzabteilung mit Aussengarten auf dem Flachdach zu realisieren. Aus Ortsbildschutz-Gründen die Leitung in der Planungsphase auf eine bessere Gestaltungs-möglichkeit gestossen. Die Demenzabteilung wird nun im Untergeschoss mit einem geschützten Aussenbereich auf dem Stuchenplatz realisiert.

Unsere Baupläne werden konkretisiert
Der Stiftungsrat hat im Jahre 2006 einem Planungskredit zugestimmt und 2007 den Kostenvoranschlag von 4 Millionen gutgeheissen. Von der Gemeinde Trogen konnte das nötige Bauland günstig erworben werden. Ein Erweiterungsbau südwestlich des Hauses und ein Umbau im bestehenden Westtrakt werden den erwähnten Pflege- Betreuungs- und Platzbedürfnissen gerecht werden. Der jetzige Speisesaal wird für die BewohnerInnen umgestaltet, die zunehmend Hilfe brauchen. Einen zweiten Speisesaal mit einem Aufenthaltsraum, Office und Garderobe/WC-Anlage, sehen wir auf dem Flachdach vor. Der neue Speisesaal wird den eher selbständigeren BewohnerInnen dienen. Zur besseren Aufteilung und Ausnützung der Heiminfrastruktur realisieren wir im Neubau sechs zusätzliche BewohnerInnen-Zimmer. Die jetzige Eingangspartie wird grosszügiger gestaltet und mit einer Sitzgruppe und BesucherInnen-WC versehen. Der Einbau eines zusätzlichen Liftes ist nötig. Das gewünschte Therapiebad wird im Untergeschoss realisiert.

Mit denm Bezug des Neubaus wird für Oktober 2008, mit dem endgültigen Ende des Neu- und Umbaus für Juli 2009 gerechnet.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 11.09.2007 - 18:55:00