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Spass und Sport am «Polysportiven Jugitag»

Oberegg/AI. Dieses Wochenende fand der «Polysportive Jugitag» des ATV statt. Über 140 Teilnehmer zeigten an verschiedenen Posten ihr können.

Im Gelände rund um Oberegg hat am letzten Samstag, 9. Mai, bei besten Bedingungen der «Polysportive Jugitag» des ATV stattgefunden, an dem über 450 Buben und Mädchen teilnahmen. In der Kategorie A siegte Urnäsch eins vor Oberegg vier, Hundwil drei und Wolfhalden, während in der Kategorie B Oberegg sieben vor Wald drei und Wald fünf am meisten Punkte sammelten.

Die Wahl der Aufgaben am Polysportiven Jugitag zeigte, dass Geschicklichkeit und nicht sportliche Bestleistungen massgebend waren. Rund 450 Buben und Mädchen aus 17 Riegen teilten sich in zwei Alterklassen (Jahrgänge 1993/97 und 1998/2007) mit verschiedenen Anforderungen in gemischten Gruppen auf. Sie zeigten Freude am sportlichen Wettkampf, hatten aber auch Spass und Plausch. Der Polysportive Jugendanlass zählt zum UBS-Jugendcup und dabei wird auf Alkohol- und Tabakverkauf sowie auf Suchtmittelwerbung im Sinne von «cool & clean» verzichtet.

Polysportiver Postenlauf
Die Wahl der Aufgaben zeigte, dass Geschicklichkeit und nicht Weiten und schnelle Zeiten allein massgebend waren. Die Teilnehmer zeigten Freude am Polysportiven Wettkampf und versuchten Können und Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Freude am Mitmachen, Spass und Plausch standen im Vordergrund und können durchwegs nebeneinander stehen. Die erstmalige Durchführung an einem Samstag hat sich gelohnt.

Arbeit an acht Posten
Der organisierende STV Oberegg, in Zusammenarbeit mit der mit der Jugendkommission des Appenzellischen Turnverbandes (JUKO), stellte rund um das Dorf und den Sportplatz acht Posten auf, an denen es verschiedenen Aufgaben zu lösen galt.

Wohin man sah, tummelten sich Jugendliche im Alter zwischen sieben und 16 Jahren auf den verschiedenen Wettkampfplätzen. Auf spielerische Art absolvierten die Mädchen und Knaben einem dem Alter entsprechenden Parcours mit verschiedenen Schwierigkeiten.

Beim Bungee-Running galt es am Gummiseil angemacht möglichst weit nach vorne zu rennen, um wichtige Punkte zu sammeln, während beim Dartschiessen auf aufgeklebte Jasskarten viele Punkte zu holen waren, wobei der erste Treffer gleichzeitig als Trumpf definiert wurde. Beim Sackgumpen war ein kleiner Parcours auf Zeit zu absolvieren und stellte einige Anforderungen an die «Gumpenden».

Teamgeist gefragt
Auf gute Teamarbeit kam es beim Harrassenlauf an, wobei eine bestimmte Strecke auf den Harrassen, die immer wieder weiter gegeben wurden, zu absolvieren war. Strongest-Man erforderte von jedem Team viel Kraft, da über eine Distanz von 30 Metern, leicht steigend, ein Personenwagen so schnell wie möglich zu ziehen war.

Eigenartige Techniken gab es beim Unspunnen-Steinstossen (Kopfpflasterstein) zu registrieren, Jeder und jedes hatte seine eigene Technik, wobei der Stein für die Jüngsten nicht ganz in die Hand passte wollte und bei den Weiten zum Ausdruck kam. Auf die transportierte Wassermenge kam es beim Wasserspiel an, da ein im Wasser eingetauchter Schwamm in einer Röhre ausgewrungen werden musste und die im Eimer aufgefangene Menge ausschlaggebend war.

Der abschliessende Geländelauf im coupierten Gelände stellte einige Anforderungen an die Kondition bei den Mädchen und Knaben. Wer zu schnell den Lauf anging, ging in der sommerlichen Wärme unter und verlor wichtige Sekunden.

Reger Betrieb
Auf den verschiedenen Wettkampfplätzen und in der Festwirtschaft herrschte reger Betrieb. Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe mit Interesse, wobei der STV Oberegg für einen reibungslosen und mustergültigen Ablauf des Wettkampfes besorgt war. Für zwischendurch und in der wettkampffreien Zeit vergnügten sich Mädchen und Knaben in einer «Gumpiburg», am übergrossen «Töggelikasten» (Menschenfussball) oder Bohnenspucken, wobei es Gutscheine für Früchtecocktails im Sinne von «cool & clean» zu gewinnen gab.

Bei der lang ersehnten Rangverkündigung konnten alle Teilnehmer einen Erinnerungspreis entgegennehmen und die bestrangierten Gruppen pro Kategorie erhielten einen Naturalpreis.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 11.05.2009 - 08:36:53