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Spar in Wald wird saniert

Wald/AR. Für die geplante Sanierung des SPAR-Gebäudes hat der Gemeinderat eine Sanierungsstudie bewilligt.

Der Auftrag ist an den Architekten Heini Rutz, Speicher, vergeben worden. Die Studie sollte bis zum nächsten Budgetierungsprozess vorliegen und als Budgetierungsinstrument dienen.

Schiessplan Feldschützen 2009
Der Gemeinderat hat den Schiessplan 2009 der Feldschützen genehmigt.

Jahresrechnung 2008,

Zivilstandsamt Appenzeller Vorderland
Der Gemeinderat hat von der Rechnung Kenntnis genommen. Diese schliesst mit einem Aufwandüberschuss von CHF 92’689.19, budgetiert war ein solcher von 96’729.20 Franken.
Der Kostenanteil für die Gemeinde Wald beträgt 8’694.25 Franken.

Musikschule Appenzeller Vorderland
Wie alle Schulen kämpft auch die Musikschule mit sinkenden Schülerzahlen, was den Ertrag um rund 70’000 Franken schmälerte. Für die Gemeinde Wald resultiert ein Aufwand von 44’605.15 Franken, was um rund 1’000 Franken höher als der Budgetposten ist.

Asylbewerber
Ab Mai werden 3 neue Asylbewerber aus dem Alpenblick, Lutzenberg, in unserem Dorf einquartiert sein. Voraussichtlich handelt es sich dabei um 3 junge Männer aus Somalia. Sie werden in der Wohnung des Rest. Harmonie leben. Ein entsprechender Mietvertrag mit Herrn Breuer ist unterzeichnet worden.

Schulhausuhr Säge
Nach einigem Hin und Her hat der Rat entschieden, die ehemalige Säge-Uhr im Schulhaus Dorf zu reaktivieren. Das Zifferblatt und die Glocke werden über dem Schulhauseingang montiert. Das Uhrwerk wird in einer Glasvitrine sichtbar gemacht. Dieses wird elektrifiziert und synchronisiert. Die Finanzierung erfolgt über Gönnerbeiträge, wird jedoch von der Gemeinde vorfinanziert.

Betreuungszentrum Heiden
Das Betreuungszentrum Heiden meldet einen erfreulich guten Jahresabschluss. Es resultiert ein Gewinn von 190’364.96 Franken. Dank diesem Ergebnis konnte für den Ausbau des 3. Obergeschosses nebst den budgetierten Abschreibungen eine ausserordentliche Abschreibung von 250’000 Franken verbucht werden.

Bestattungsdienst Heiden
Auch der Bestattungsdienst schliesst mit einem Gewinn von 20’503.76 Franken ab, dies ist um cirka 9’500 Franken besser als budgetiert.

Mitteilungen des Gemeindepräsidenten
An der Ausstellung von Lehrlingsarbeiten in Heiden hat der Beitrag über das Steinbogenbrüggli Neuret – Hofgut grosse Beachtung gefunden. Mit Fotos, Video und realen Werkzeugen wurde die Erneuerung der Brücke in einem Schulzimmer sehr eindrücklich dokumentiert. Die Ausstellung wird am Fest zur „100 Jahr Feier“ des Schulhauses vom 27. / 28. Juni 2009, das ja auch die offizielle Einweihung der Steinbogenbrücke umfasst, in einem Schulzimmer in Wald zu besichtigen sein. In der Zwischenzeit ist nach der Denkmalpflege auch die Abrechnung über die Wasserbaubeiträge eingegangen. Zusammen mit den Spendenerträgen kann der Vorschuss der Gemeinde an die IG Steinbogenbrüggli vollumfänglich zurückbezahlt werden und der Bau ist bezahlt! Es bleibt zu hoffen, dass nun auch noch die Bereinigung der Grundbucheinträge in einer konstruktiven Art bewältigt werden kann.

Im Zusammenhang mit der Abstimmung über den Wintergarten im Altersheim Obergaden wird die Frage der Notwendigkeit und der Finanzierbarkeit diskutiert.

Zur Notwendigkeit gelten die Argumente, die bereits zweimal in Öffentlichen Versammlungen dargelegt wurden. Es geht um eine Attraktivitätssteigerung unseres Altersheims und damit um den Willen, in unserem Dorf ein eigenes, heimeliges Altersheim zu erhalten. Mit dem Budget 2009 haben sie als Stimmberechtigte dem Projekt, allerdings ohne die vom Planungsamt nun geforderten Unterbauten, bereits klar zugestimmt. Der Gemeinderat steht hinter dem vorgelegten Projekt.

Zur Finanzierbarkeit kann folgendes festgehalten werden: Die Gemeinde Wald steht heute finanziell sehr seriös da. Wir haben in den letzten Jahren die Verschuldung rapide reduziert, viele Projekte wie Aufstockung der Pausenhalle, Sanierung des Sportplatzes, Ableitungen im Gewässerschutz und anderes mehr, realisiert und voll bezahlt. Daraus resultieren nun ein kleiner Abschreibungsbedarf und eine geringere Zinsbelastung. Parallel dazu ist es zudem gelungen, die Steuern schrittweise zu senken und ein weiterer Spielraum ist, wie wiederholt ausgeführt wurde, noch klar gegeben. Da die Kirchgemeinde auf den geplanten Umbau in der Kirche vorläufig verzichtet, werden zudem 80’000 Franken, die im Investitionsbudget 2009 für den Einbau einer WC Anlage vorgesehen waren, nicht gebraucht werden. Unsere Gemeinde kann mit der Investition Wintergarten ihren seit Jahren verfolgten Finanzkurs weiter gut einhalten. Mit jährlich 200 – 500 Tausend Franken Investitionen werden wir die auf uns zukommenden Aufgaben schrittweise lösen können. Nachdem in den letzten Jahren die Gewässerschutzanlagen mit hohen Investitionen in einen guten Zustand versetzt und gänzlich entschuldet werden konnten, wird der nächste Schwerpunkt nun bestimmt im Ressort Hochbau liegen.

Schliesslich ist die öffentliche Hand in Zeiten der Wirtschaftskrise aufgerufen, sinnvolle Investitionen nicht zurückzuhalten, um Gewerbebetrieben Aufträge zu erhalten und damit auch Arbeitsplätze zu sichern. Da wir unsere Hausaufgaben schon vor der Krise gemacht haben, ist in Wald Zuversicht nun durchaus angebracht.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 05.05.2009 - 08:18:33