Spannendes Regionalderby
Fussball. Das Regionalderby der Viertligisten Teufen und Appenzell versprach spannend zu werden - doch zuerst sah es nach einem klaren Sieg für Teufen aus.
Die erste Halbzeit begann spannend: In der siebten Minuten schien die Abwehr der Innerrhoder immer noch nicht richtig wach zu sein, als sie nach einem unnötigen Foul auf der rechten Abwehrseite den Freistossball nicht unter Kontrolle brachte und Martin Holderegger vom FC Teufen mit einem halben Fallrückzieher den Ball zum 1:0 für Teufen über die Linie bugsierte. Die Ausserrhoder kamen zu einer weiteren Möglichkeit, doch wartete Raphael Labhart zulange mit dem Abschluss.
Nach dem er provoziert wurde, sah Dario Illic nach einer Unsportlichkeit die gelbe Karte und wurde bald danach durch Ivan Caamano ersetzt. Es entwickelte sich in der Folge beidseitig kein schönes Spiel, doch die Einheimischen besassen etwas mehr Spielanteile. Nach 28 Minuten wurde ein Schuss von Danijel Agatic gehalten und wenig später zielte derselbe Akteur an die Latten-oberkannte. Nach einem guten Kopfball von Christian Brunner konnte Thomas Manser im Nachfassen den Ball festhalten. Vor der Pause brachten weder Sokol Shabani noch Remo Knechtle den Ball nicht über die Linie.
Lattenschuss durch Teufen
In der 53. Minuten spielte Sokol Shabani auf der rechten Seite den Ball zu Danijel Agatic, der zum verdienten Ausgleich einschoss. Der Teufener Trainer bemängelte allerdings im Vorfeld dieses Angriffs einen ungenauen Abwurf seines Torhüters. Die Gäste wirkten nun deutlich wacher. Daniel Agatic wurde in de Folge versehentlich aus dem Abseits zurückgepfiffen. Teufen gab nicht auf und als Franzisco Wick schön frei gespielt beziehungsweise von der Innerrhoder Abwehr alleine gelassen wurde, zielte er an die Latte. Auch ein Teufener befand sich wohl nicht im Abseits, wie der Schiedsrichter wenig später entschied. Daraus resultierte ein Gegenangriff. Sokol Shabani fasste sich ein Herz und traf aus 25 Meter in die rechte Ecke zum 2:1 für Appenzell.
Entscheidungstor in der 84. Minute
Teufen versuchte nochmals Druck zu erzeugen, kam aber nicht mehr zu wirklich klaren Torchancen. Nach einem gekonnten Doppelpass zwischen Ivan Caamano und Sokol Shabani gelangte der Ball in der 84. Minute zu Danijel Agatic, welcher das alles entscheidende 3:1 für Appenzeller erzielte.
Der Teufener Trainer Walter Preisig sprach von einem verdienten Sieg der Gäste, da seine Elf in der zweiten Hälfte zu ungenau agierte.
Fussball 4. Liga: Teufen – Appenzell 1:3 (1:0)
Teufen spielte mit: Höhener; Hörler, Holderegger, Aspin, Stadelmann; Neff, Brunner, Correia (ab 77. Minute King), Labhart und Wick (ab 68. Minute Solenthaler), Knechtle.
Appenzell spielte mit: Thomas Manser; Rempfler, Brander, Rexhepi, Mujkanovic; Illic (ab 23. Minute Caamano), Marco Knechtle, Gagulic (ab 82. Minute Sven Manser), Agatic; Shabani (ab 87. Minute Ivan Gandara) und Remo Knechtle.



























