SP fordert höhere Kinderzulagen
Herisau. Die Sozialdemokratische Fraktion wird an der Kantonsratssitzung vom kommenden Montag höhere Kinder- und Ausbildungszulagen fordern. Der Regierungsrat will nur die vom Bund vorgeschriebenen Mindestansätze festschreiben.
Dies widerspricht allen Beteuerungen, Ausserrhoden als familienfreundlichen Kanton zu positionieren. Die SP verlangt, dass Ausserrhoden nicht nur im Bereich der Unternehmenssteuern attraktiv ist, sondern auch für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Kindern.
Mit je 50 Franken höheren Ansätzen (250 statt 200 Franken bis 16 Jahre, 300 statt 250 Franken für Jugendliche in Ausbildung) könnte der Kanton eine führende Stellung in der Ostschweiz einnehmen. (In der Westschweiz werden teilweise noch deutlich höhere Zulagen ausgerichtet.)
Finanziert würden die angepassten Zulagen von den Arbeitgebern mit einem zusätzlichen Beitrag von etwa 0.4 Lohnprozenten – das ist eine sinnvolle Investition für einen attraktiven Wirtschaftsstandort und eine Familienförderung, die nicht nur aus leeren Versprechungen besteht.



























