Sonntagszeitungen kritisieren Raiffeisen

Die Raiffeisen ist praktisch in allen Sonntagszeitungen präsent. Pierin Vincenz dürfte das nicht gefallen.

stadt24.ch hat bereits am Freitag vermeldet, dass auch die Raiffeisen vom Madoff-Betrug tangiert wird (siehe Meldung).

Wie stadt24.ch aus einer gut unterrichteten Quelle erfahren hat sind gewisse Fonds der Raiffeisenbanken an Fund of Hedge-Funds – namentlich jene der Privatbank Reichmuth – betroffen.

Das griff heute auch die Zeitung «Sonntag» auf. Chefredaktor Patrick Müller konfrontierte Raiffeisen-Pressesprecher Franz Würth mit den Aussagen. Dieser bestätigt gegenüber «Sonntag»: «Raiffeisen-Fonds waren indirekt über Fonds-of-Hedge-Fonds der Privatbank Reichmuth in den Hedge Fonds von Madoff investiert.» In welchem Ausmass Raiffeisen geschädigt wurde, gibt die Bank nicht an.

Die Berichterstattung der «SonntagsZeitung» zielt direkt auf den Chef der Raiffeisen. Und das nicht zum ersten Mal. Wie die «SonntagsZeitung» schon Ende November berichtete, verdient Vincenz zwischen 3 und 4 Millionen Franken, inklusive Bonus und Vergütungen seiner zahlreichen VR-Mandate. Er ist damit im Verhältnis zum Gewinn der Bank einer der am besten verdienenden Banker der Schweiz.

In der heutigen Ausgabe werden Helikopterflüge, teure Dienstwagen und persönliche Chauffeure thematisiert: «Pierin Vincenz nimmt auch den Helikopter, wenn es schnell gehen muss. Dabei nutzt er den Heli nicht nur, um entlegene Gebiete schnell erreichen zu können, sondern etwa um von St. Gallen nach Bern zu reisen, wie Mitarbeiter berichten.»


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Appenzell Ausserrhoden / 21.12.2008 - 10:59:00
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