Soko führte Sitzung durch
Bern. Parallel zu den Ermittlungen im Fall der verschwundenen Ylenia hat die interkantonale Soko Rebecca ihre erste Sitzung durchgeführt.
Am Freitag, 17. August fand die Sitzung in Bern statt. Dies steht im Zusammenhang mit den seit den achtziger Jahren vermissten Kindern.
Im Zentrum der Zusammenkunft standen:
• der Informationsaustausch zwischen den mit Vermisstenfällen betroffenen Kantone und den aus den bisherigen Ermittlungen resultierenden Erkenntnissen der Kantonspolizei St. Gallen im Fall der vermissten Ylenia Lenhard
• die Koordination des weiteren Vorgehens der Ermittlungen
• die Erteilung von entsprechenden Aufträgen
• die persönliche Kontaktnahme der Sachbearbeiter in der SOKO Rebecca
Ausgehend von den vorliegenden Ermittlungsergebnissen im Fall der vermissten Ylenia Lenhard erlaubt es der SOKO Rebecca, die Ermittlungen auf breiter Ebene zu koordinieren. Die Kantone werden ihre ungelösten Fälle jedoch in eigener Verantwortung bearbeiten.
Bei der Aufarbeitung all dieser Fälle geht es auch darum, aufgrund des damaligen Bewegungsbildes von Urs Hans von Aesch, seinen privaten und beruflichen Kontakten sowie seiner Gepflogenheiten zu erkennen, ob er mit den ungelösten Fällen in Verbindung gebracht werden muss.
In diesem Zusammenhang könnten nebst Hinweisen aus der Bevölkerung auch sichergestellte Gegenstände aus Hausdurchsuchungen geeignet sein, Träger von beweiskräftigem, täterischem Spurenmaterial zu sein. Aus den früheren Fällen bestehen keine auswertbaren DNA-Spuren.
Die Sachbearbeiter in der SOKO Rebecca werden sich in periodischen Abständen zu weiteren Sitzungen treffen, um ihre Ermittlungsergebnisse auszutauschen. Es kann heute schon gesagt werden, dass die Arbeiten in den Kantonen und damit auch in der SOKO Rebecca über längere Zeit andauern werden und nicht mit schnellen Ergebnissen gerechnet werden kann.



























