So viele «Speedys» wie Radaranlagen
Frauenfeld. Die Thurgauer Polizei verfügt über zehn «Speedy» Geschwindigkeits-Anzeigegeräte und elf mobile und fest installierte Radaranlagen.
Die Regierung lehnt eine Leistungsmotion ab, die ein Gleichgewicht von «Speedys» und Radaranlagen fordert.
Die Forderung der Kantonsräte Willy Eibel (CVP), Peter Schütz (FDP) und Albert Wellauer (SVP) sei erfüllt, teilte die Regierung am Freitag mit. Die Parlamentarier hatten verlangt, der Kanton solle gleich viele «Speedys» wie fixe, halbmobile und mobile Radar-Geschwindigkeits-Überwachungsanlagen anschaffen.
Für Autofahrer kostengünstiger
Sie vertreten die Meinung, wenn es – wie von der Regierung mehrfach behauptet – beim Einsatz von Radaranlagen vor allem um die Erhöhung der Verkehrssicherheit gehe, könne das auch durch «Speedys» erreicht werden. Diese zeigen die Geschwindigkeit vorbeifahrender Autos an.
Überschreitungen von Tempolimits werden dabei aber nicht mit Bussen geahndet. Dagegen kosten Verstösse gegen Tempolimits natürlich Geld, wenn sie von polizeilichen Radaranlagen registriert werden.
Gemeinden sollen über «Speedy» – Einsatz entscheiden
Die Regierung erklärte nun, dieses Gleichgewicht sei erreicht. Darüberhinaus habe die Verkehrspolizei schon im Frühling des vergangenen Jahres drei Geschwindigkeitsanzeige-Geräte an die Gemeinden Arbon, Amlikon-Bisseg und Tobel-Tägerschen verkauft. Weinfelden habe selbst ein Gerät beim TCS gekauft.
Das Strassenverkehrsamt wiederum wolle aus den Erlösen der Kontrollschilder-Auktionen «Speedys» anschaffen und an Gemeinden abgeben. Diese müssten die Geräte aber selbst betreiben und unterhalten.
Ziehe man in Betracht, dass diese Anzeigegeräte rund um die Uhr betrieben würden, seien sie weitaus mehr in Betrieb als die Radaranlagen. Nicht alle Radaranlagen könnten schliesslich im 24-Stunden-Betrieb eingesetzt werden.



























