SN Energie AG reagiert auf steigenden Stromverbrauch
SG/TG. Die Sernf-Niederenbach Energie AG reagiert auf den steigenden Stromverbrauch in der Ostschweiz mit einer 4-Säulen-Strategie.
An erster Stelle stehe die Wasserkraft, aber auch eine Beteiligung an einem Steinkohlekraftwerk sei nötig. Darüber informierte der Verwaltungsrat der SN Energie die Medien heute in St. Gallen. Die Gesellschaft, die jährlich rund 1300 Gigawattstunden (GWh) elektrische Energie in den Kantonen St. Gallen, Glarus, Zürich und Thurgau verkauft und damit rund 90 Millionen Franken umsetzt, will Versorgungsengpässe vermeiden.
SN Energie setzt an erster Stelle wie bisher auf Wasserkraft. Hinzu kommen verstärkt erneuerbare Energien (Wind, Sonne), Atomkraft und neu Energie, die im Steinkohlekraftwerk Brunsbüttel in Deutschland gewonnen werden soll. Wie andere Schweizer Stromlieferanten beteiligt sich SN Energie an der Projektfirma.
Eine Beteiligung am umstrittenen Steinkohlekraftwerk begründet SN Energie zum Einen mit dem steigenden Stromverbrauch und zum Anderen mit der Ungewissheit, ob und wann in der Schweiz neue Atomkraftwerke gebaut werden. Werden neue Atomkraftwerke gebaut, will sich die SN Energie AG nach Möglichkeit daran beteiligen.



























