Skilift Urnäsch mit neuer Betriebsleitung
Urnäsch/AR. Brigitte Schoop übernimmt auf die Saison 2009/2010 die Skilift-Betriebsleitung des Skilifts Urnäsch von Christoph Raschle.
An der Generalversammlung der Skilift Urnäsch AG blickten die Aktionäre auf eine durchzogene Wintersaison 2008/09 zurück. Zur 62. Generalversammlung fanden sich dieser Tage gegen 50 Aktionäre und Aktionärinnen im Skihaus auf der Osteregg ein. Die ordentlichen Traktanden warfen keine grossen Wellen und wurden alle im Sinne des Verwaltungsrates erledigt. Traditionell liessen sich die Anwesenden vor der Behandlung der Versammlungsgeschäfte «Gschwellti ond Chäs» munden. Das seit einem Jahr wirkende Osteregg-Wirteehepaar Monika und Benj Ramel erhielt viel Lob und Dank für die gute Führung des Betriebs. Davon zeugten auch zahlreiche positive Rückmeldungen zufriedener Gäste, betonte der Skilift-Präsident Reto Rohner in seiner Begrüssung.
Wechsel in der Betriebsleitung…
Seit 1998 hat Christoph Raschle als Betriebsleiter dafür gesorgt, dass der Skilift Urnäsch stets reibungslos funktionierte und die Skifahrerinnen und Skifahrer gute Bedingungen vorfanden. Für die Kinder war er zur Stelle, wenn es galt, diese nach einem Sturz zu trösten oder ihnen die Skier wieder anzuziehen. Präsident Reto Rohner dankte dem zurückgetretenen Betriebsleiter Christoph Raschle aber auch seinem Stellvertreter Sepp Frei für das grosse Engagement. Bei der Suche nach einem neuen Betriebsleiter stiessen die Verantwortlichen bei Brigitte und Hampi Schoop auf offene Ohren. Brigitte Schoop, sie hat als einzige Frau in diesem Jahr den Skiliftfachkurs bereits erfolgreich absolviert, übernimmt die Verantwortung als Betriebsleiterin und Ehemann Hampi Schoop wird ihr in den Randstunden und an den Wochenenden zur Seite stehen. Weiterhin gehört auch Sepp Frei zum Skilift-Team.
…und Probleme mit dem Fahrrecht
Weniger erfreulich präsentiert sich die aktuelle Situation in Sachen Fahrrecht zum Skihaus Osteregg, konnte doch mit einem benachbarten Grundeigentümer noch immer keine Regelung gefunden werden. Die Folge davon ist, dass das Wirteehepaar Monika und Benj Ramel, aber auch die Lieferanten, die Waren teilweise mühsam über eine längere Distanz hinauf tragen müssen. Gestritten wird auch um die vom Gemeinderat bewilligte Umnutzung des Skihauses zur Ganzjahreswirtschaft. Einsprachen der benachbarten Grundeigentümer gegen den Gemeinderatsbeschluss sind vom Planungsamt abgewiesen worden, dagegen hat ein Einsprecher jedoch rekurriert. Die Zwistigkeiten zögen sich jetzt schon mehrere Monate hin, sagte Reto Rohner, «wir hoffen immer noch auf eine einvernehmliche Lösung ohne lange juristische Auseinandersetzungen». Die ausführliche Darlegung der Situation führte an der Skilift-Versammlung zu einigen Wortmeldungen. Allgemein wurde bedauert, dass der Streit um das Fahrrecht wie ein Schatten über der an sich erfreulichen Entwicklung des Betriebs im Skihaus Osteregg liege.
Skilift an 25 Tagen in Betrieb
Die Wintersaison 2008/09 brachte dem Skilift Urnäsch unterdurchschnittliche Frequenzen. Der Lift war an 25 Tagen in Betrieb und es resultierten Einnahmen von rund 29’000 Franken. Zum Verlauf der vergangenen Wintersaison erklärte Reto Rohner, dass der Startschuss zwar bereits am 13./14. Dezember 2008 erfolgen konnte, die weisse Pracht dann aber schon nach kurzer Zeit wieder weg schmolz. Dann war der Skilift nochmals von Mitte bis Ende Februar 2009 in Betrieb und der Frühlingsschnee ermöglichte am Wochenende vom 7./8. März 2009 die letzten Betriebstage. Neben den im Rahmen der letzten Jahre liegenden Ausgaben wurden 10’000 Franken für Abschreibungen an der Skiliftanlage verwendet. Die Erfolgsrechnung schliesst mit einem kleinen Gewinn von 43 Franken ab. Skiliftpräsident Reto Rohner wies auf die Bedeutung hin, welche der Skilift für Urnäsch habe. Darum sei es erfreulich, dass die Skilift Urnäsch AG immer wieder auf eine breite Unterstützung zählen dürfe, sei es durch Sponsoren oder durch Freiwilligenarbeit.



























