Sind die Klassenzimmer bald leer?
AI. Schweizweit geht die Anzahl Schüler in der obligatorischen Schule zurück. Dieser Trend bestätigt sich auch im Kanton Appenzell Innerrhoden.
Laut dem Bundesamt für Statistik besuchten 2006/07 schweizweit insgesamt 797’900 Kinder und Jugendliche die obligatorische Schule. Dazu gehören die Primarstufe, die Sekundarstufe I und Schulen im sonderpädagogischen Bereich. Diese Zahl entspricht einer Abnahme von 9’000 Lernenden oder -1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Innerrhoder Schulen zählen 2007/08 insgesamt rund 30 Schüler weniger als im Vorjahr. «Dies entspricht – über den ganzen Kanton verteilt – etwa einer Schulklasse, die es weniger gibt», sagt Werner Roduner, Sekretär des Erziehungsdepartements Appenzell Innerrhoden. Diese Zahlen bestätigen: Im Kanton Appenzell Innerrhoden gehen die Schülerzahlen ebenfalls beträchtlich zurück.
Ungleich verteilt
Die Situation ist in jeder Gemeinde unterschiedlich. «Gemeinden wie beispielsweise das Dorf Appenzell, wo ein gewisser ‹Bauboom› herrscht und viele Zuzüge verzeichnet werden, weisen keine Rückgänge der Schülerzahlen auf. Kleinere Gemeinden wie zum Beispiel Schlatt haben damit sehr zu kämpfen», berichtet Roduner.
Keine Probleme in weiterführenden Schulen
Anders sieht die Situation in nachobligatorischen Stufen aus. Schweizweit nahmen die Schülerzahlen dieser Stufen um 2.6 Prozent zu. Weiterführende Schulen im Kanton Appenzell Innerrhoden verzeichnen jedoch keine grossen Bewegungen. Die Anzahl Schüler bleibt konstant.



























