Sieg nach hartem Kampf
Unihockey. Eine tolle Leistung brachte dem UHC WaSa den 16. Sieg im 17. Spiel. Gegen den Aufsteiger aus Langenthal gewann er mit 5:3.
WaSa startete konzentriert ins Spiel und erarbeitete sich einige Torchancen. Ein frühes Powerplay brachte ebenso wenig Erfolg wie die übrige Ostschweizer Dominanz. Unihockey Langenthal-Aarwangen (ULA) dagegen war mit seinen wenigen Abschlüssen brandgefährlich.
Nachdem die Berner auch das zweite Unterzahlspiel schadlos überstanden, gingen sie selbstbewusst zum Angriff über. Kurz vor Drittelsende zeigte ULA den Ostschweizern, was effizientes Powerplay ist. Topskorer Tarnutzer brachte die Gastgeber in der 20. Minute in Front.
Abwechslungsreiche Fortsetzung
Der Mittelabschnitt bot dem Publikum beste Unterhaltung. Hin und her wogte das Spiel, ehe kurz nach der Spielhälfte Langenthal seine Führung ausbauen konnte. Michael Künzi nützte eiskalt aus, dass ihn die WaSa-Verteidiger im Slot vergessen hatten.
Wie so oft in dieser Saison schlug der Leader postwendend zurück! Ivo Bischof verwertete nur 24 Sekunden später in derselben 31. Minute ein Zuspiel seines Bruders Roman zum Anschlusstreffer. Das schien die Ostschweizer zu beflügeln, denn nur zwei Minuten später passte Radim Cepek zu Ivo Bischof, der den umjubelten Ausgleich erzielte.
ULA zeigte aber keinerlei Schwäche und ging wieder zum Gegenangriff über. Captain Schneeberger übertrieb es dabei mit einer überharten Attacke gegen Radim Cepek. Wenn man danach einen Blick auf das Knie des Tschechen warf, wusste man sofort, dass der WaSa-Spielertrainer seine Schmerzen und Empörung nicht simuliert hatte. In der 39.Minute gingen die Langenthaler wieder in Führung. Christian Schmid schloss eine sehenswerte Kombination mit Christoph Schreier zum 3:2 ab.
Souveräne Schlussoffensive
Mit Emotionen und gegenseitig guten Torgelegenheiten gings in die letzten zwanzig Minuten. WaSa suchte entschlossen den Ausgleich. In der 50. Minute erzwang Verteidiger Christian Preisig das 3:3.
Jetzt war es um ULA geschehen! WaSas Torversicherung schlug nämlich noch zweimal zu: Ivo Bischof, eben noch Assistent beim Ausgleich, zeigte in der 53. und 57. Minute eindrücklich seine Goalgetterqualitäten. Nach dem 3:5 war das Spiel gelaufen.
Der Leader hatte hart zu kämpfen, steckte aber die Absenzen von Torhüter Birrer, Captain Schärli sowie der U21-Spieler Pfister, Haag und Wick als homogenes Team toll weg.



























