• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

«Sie musste dort sein»

Bern. Der Mann, der am Samstag die Leiche der vermissten Ylenia gefunden hat, ging nach einem selber erstellten Suchplan vor.

Er habe die Fakten studiert und sich gedacht, dass das seit dem 31. Juli vermisste Mädchen im Hartmannswald zu finden sein müsse.

Den Suchplan habe er aufgrund von Informationen aus den Medien und aus dem Internet erstellt, sagte der Mann in einem Interview mit der «SonntagsZeitung». Seit rund drei Wochen – seit er Ferien habe – sei er auf der Suche nach Ylenia.

Er habe sich seriös vorbereitet. Vor jeder Suche habe er sich ein Bild davon gemacht, wie es aussehen könnte, wenn er etwas finden würde. So etwas sei kein Sonntagsausflug.

Er habe aus persönlichen Motiven nach Ylenia gesucht, sagte der Mann weiter. Er kenne die Familie des Mädchens nicht. Aber er habe einfach wollen, dass Ylenias Mutter aus ihrer Ungewissheit erlöst werde. Geld habe keine Rolle gespielt: Bis am Samstag habe er gar nicht gewusst, dass eine Belohnung von 13 000 Euro ausgesetzt sei.

Am Samstag wurde der Mann nach rund eineinviertel Stunden Suche fündig. Er habe darauf umgehend die Polizei informiert. Ylenias Leiche sei im lockeren Waldboden nahezu an der Oberfläche gelegen. Um den Fundort herum habe er Tierspuren gefunden.

Er habe zwar gehofft, Ylenia zu finden, sagte der Mann. Wirklich daran geglaubt habe er aber nicht. Teilweise sei er auch mit einem Cockerspaniel eines Bekannten unterwegs gewesen. Dieser habe eine sehr feine Nase. Am Samstag sei der Hund aber nicht dabei gewesen.


Alle Artikel zum Fall Ylenia

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 16.09.2007 - 10:29:00