«Sicherheit bei Sportveranstaltungen gemeinsam verbessern»
Rapperswil-Jona/SG. Mehr Sicherheit und weniger Einsätze der Polizei bei Fussball- und Eishockeyspielen: Eine Arbeitsgruppe will im Herbst Massnahmen präsentieren, die dazu beitragen.
Heute wurde in Rapperswil-Jona ein regionales Projekt lanciert.
Der Stadtrat von Rapperswil-Jona und der Eishockey-Club Rapperswil-Jona-Lakers starteten gemeinsam mit dem kantonalen Sicherheits- und Justizdepartement das Projekt «Gewaltfreier Sport – Sport als Vergnügen», wie die Staatskanzlei heute meldete. Es umfasst Prävention, Kommunikation und Repression, wie es heisst.
Pilotprojekt gestartet
Das Projekt wird über den Lotteriefonds des Kantons St. Gallen mitfinanziert. Die regional erarbeiteten Massnahmen könnten für andere Regionen des Kantons Modellcharakter erhalten und auch für ein von Regierungsrätin Karin Keller (FDP) angestossenes kantonales Projekt gegen Gewalt an Sportveranstaltungen erste Impulse liefern.
Das kantonale Projekt wurde am Freitag vergangener Woche initiiert. Karin Keller lud Behördenmitglieder von St. Gallen, Wil, Gossau und Rapperswil-Jona sowie die Präsidenten der Fussball-Klubs von St. Gallen, Wil und Gossau und der «Lakers» zu einem Gespräch ein mit dem Resultat, dass nun eine Arbeitsgruppe tätig wird.
Diese Arbeitsgruppe steht unter der Leitung des St. Galler alt Stadtrats Hubert Schlegel. Bis kommenden Herbst sollen Massnahmen erarbeitet werden, mit denen die Sicherheit im Umfeld der Spiele erhöht und gleichzeitig die Polizeieinsätze verringert werden können, wie es heisst. Sie sollen möglichst rasch umsetzbar sein.
Valier leitet nationales Projekt
Mitglied der Arbeitsgruppe ist der Kommandant der Stadtpolizei St. Gallen, Pius Valier. Er leitet seit einem Jahr ein nationales Projekt, das die gleichen Ziele verfolgt. Damit sei sichergestellt, dass sich das nationale und das kantonale Projekt ergänzen werden.
Die Ergebnisse und Massnahmenvorschläge der kantonalen Arbeitsgruppe werden auch in einen Postulatsbericht einfliessen, den der Kantonsrat der Regierung im Juni 2008 in Auftrag gab.



























