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Sepp Moser stellt sich Debatte

AI. Er durchbricht seinen «stillen Wahlkampf» und stellt sich der Debatte: Säckelmeister Sepp Moser beteiligt sich an einer Sendung von Radio DRS.

Es ist ein kleinerer Paukenschlag: Nachdem sich Säckelmeister (Finanzdirektor) Sepp Moser bisher im Wahlkampf um das Amt des Landammanns still verhalten hat, nimmt er heute abend um 17.30 Uhr an einer Livesendung im Regionaljournal Ostschweiz von Radio DRS 1 teil. Im Sitzungszimmer der Standeskommission diskutieren die Kandidaten Daniel Fässler, Ruedi Eberle, Bruno Ulmann und eben Sepp Moser. Dem Regionaljournal ist damit ein kleiner «Coup» geglückt, denn der Säckelmeister hat sich bislang nicht öffentlich zur Kandidatur geäussert.

Moser hatte bislang gegen aussen eine eher unglückliche Rolle in der Ausmarchung gespielt. Er hatte zunächst eine Kandidatur gegenüber den Seiten, die ihn angefragt hatten, ausgeschlossen. Später erklärte er, zur Verfügung zu stehen, aber keinen Wahlkampf zu betreiben. Entsprechend präsentierte er sich auch nicht an den verschiedenen Veranstaltungen von Parteien und Verbänden. Seine Person und Position, begründete er, sei bekannt. Dieses Vorgehen war früher, als ein aktiver Wahlkampf in Innerrhoden verpönt war, das übliche Prozedere, heute allerdings treten die Kandidaten meist forscher auf.

Mosers Taktik war bei den Nominationsveranstaltungen nicht gut angekommen. CVP, Bauern und Gewerbeverband berücksichtigten ihn nicht, wenn überhaupt, so sprachen sich nur Einzelne für Moser als Kandidaten aus. Allerdings warb der Säckelmeister ja auch ausdrücklich nicht um diese Unterstützung, sondern will am Sonntag vor der Landsgemeinde einfach zur Verfügung stehen, falls ihn das Volk als Landammann wünscht. Mit der Radiosendung von heute abend besteht nun Gelegenheit, mehr über die Beweggründe von Sepp Moser zu erfahren.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 22.04.2008 - 08:41:00