Selbstunfall auf Autobahn
Volketswil/A53/ZH. Ein Personenwagenlenker, der sich einer Polizeikontrolle entzogen hat, ist auf der Autobahn verunfallt.
Am frühen Freitagmorgen, 15. Februar, kurz nach 4.30 Uhr wollte eine Polizeipatrouille in Wetzikon einen vor ihr fahrenden Personenwagen zu einer Kontrolle anhalten.
Dazu schalteten sie die Matrixleuchte «Stopp Polizei» ein. Dies kümmerte den Lenker jedoch nicht; er gab Gas und raste durch das Aathal Richtung Uster auf die A53. Bei Geschwindigkeiten zwischen 150 und 200 Kilometer pro Stunde hatte die verfolgende Verkehrspolizeipatrouille, die mit eingeschalteten Warnsignalen dem flüchtigen Wagen folgte, nur Sichtkontakt.
Unmittelbar nach dem mit 80 Kilometer pro Stunde signalisierten Hegnauer-S verlor der Lenker des Fluchtautos die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit der Leitplanke. Die beiden Fahrzeuginsassen liessen das Auto stehen und flüchteten zu Fuss Richtung Dübendorf.
Der eingesetzte Diensthund, Gizmo aus der Königshöhle, konnte zwei Jacken, welche die Flüchtenden weggeworfen hatten, aufspüren. Die ersten Ermittlungen haben ergeben, dass das verunfallte Fahrzeug und die Kontrollschilder im Dezember 2007 im Kanton Bern gestohlen wurden.
Wegen der Tatbestandsaufnahme und der Bergung des beschädigten Fahrzeuges musste die A53 zwischen Volketswil und Hegnau bis kurz vor sieben Uhr gesperrt werden.
Bilder: Markus Heinzer www.fotohugo.ch
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