Sektorensuche erfolglos beendet
AI/SG. Der Suche nach der seit dem 31. Juli in Appenzell vermissten Ylenia Lenhard war auch am Freitag kein Erfolg beschieden. Die Arbeiten in den vorbereiteten Sektoren rund um Oberbüren sind damit abgeschlossen.
Nach wie vor sind aber punktuelle Einsätze geplant, wenn sich aufgrund von Fahndungshinweisen neue Erkenntnisse auf Oertlichkeiten oder Gegebenheiten ergeben. Bislang sind allein bei der Kantonspolizei St. Gallen über 1’000 Hinweise eingegangen, die laufend verarbeitet werden.
Inzwischen sind ein Untersuchungsrichter, zwei Beamte der Kantonspolizei St. Gallen und ein Vertreter der Bundeskriminalpolizei am Wohnort von Urs Hans von Aesch in Spanien eingetroffen. Dort geht es insbesondere darum, die persönlichen Verhältnisse von Von Aesch zu klären und eine Hausdurchsuchung durchzuführen.
Bereits in ersten Fahndungsaufrufen wurden potentielle Vermieter oder Verkäufer von Liegenschaften gebeten, sich bei der Kantonspolizei zu melden. Bislang steht fest, dass Von Aesch mehrere Kontakte hatte in diesem Zusammenhang, es aber nie zu einem Abschluss kam. Die Kantonspolizei St. Gallen bittet auch Besitzer und Mieter von Ferienhäusern, Alphütten, Weidställen und Forsthütten, in ihren Gebäuden Nachschau zu halten und verdächtige Feststellungen umgehend zu melden.



























