• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Sechs Tipps für ein gutes Grillieren

Essen vom Grill ist in der Schweiz beliebt. Laut der Bell-Grillstudie 2022 grillieren 43 Prozent der Schweizer mindestens einmal wöchentlich. Spass und Genuss hängen dabei unter anderem davon ab, wie und was man grillt.

Die folgenden Tipps sorgen dafür, dass Grillieren abwechslungsreich und zu einem schönen Erlebnis wird und dass wirklich etwas Leckeres auf den Teller kommt.

Gas, Kohle oder Elektrik: Grill ist nicht gleich Grill

Jeder Grillfreund sollte bestenfalls einmal verschiedene Grillvarianten ausprobieren, um den von ihm favorisierten Grill zu finden. Kohle- und Holzgrills verleihen dem Grillgut ein rauchiges Aroma, das aus Sicht vieler Grillfreunde typisch für gegrillte Speisen ist. Ein ähnliches Aroma verleiht der Gasgrill, der sich schneller anheizen lässt, aber oft etwas teurer ist. Der elektrische Grill gilt als gesündeste Variante, überzeugt geschmacklich aber nicht jeden Grillfreund.

Aromaholz für ein exzellentes Raucharoma

Freunde des Elektrogrills müssen nicht völlig auf ein rauchiges Aroma verzichten. Sogenanntes Aromaholz kann dem Grillgut selbst hier Raucharoma verleihen. Einsetzbar sind die Hölzer auch bei Gas- und Kohlegrills. Es gibt sie in Form von Räucherspänen sowie Räucherchips und -chunks, wobei die letztgenannten am ehesten für den Kohle- und Holzgrill gedacht sind.

Etwas Neues Probieren

Wurst, Steaks und Grillgemüse: Viele Grillfreunde haben ihr favorisiertes Grillgut bereits gefunden. Vielleicht sollte man aber dennoch immer wieder einmal Neues ausprobieren? Grillieren kann man fast alles. Aussergewöhnliche Beispiele:

  • Rinderrouladen
  • Süsskartoffeln
  • Pizza
  • Grillbanane oder Grillapfel
  • Grill-Donut
  • Grillpaprika mit Rührei
  • Käse-Nachos

Wer sichergehen möchte, dass auf jeden Fall etwas Schmackhaftes auf den Teller kommt, sollte nicht seinen gesamten Grillabend mit Experimenten verbringen. Viel Gewohntes und ein bisschen Neues auf dem Teller ist oft eine gute Mischung.

Am besten: Fleisch erst grillieren, dann würzen!

Oft ist es gut, vor dem Grillieren auf das Salzen von Fleisch zu verzichten. Durch Salz verliert das Fleisch Feuchtigkeit. Auf dem Grill kann es deshalb schnell zu trocken werden. Einige Gewürze vertragen die Hitze eines Grills ebenfalls eher schlecht und bekommen einen bitteren Geschmack. Deshalb grilliert man oft am besten ungewürztes Fleisch. Anschliessend legt man es für eine kurze Zeit ebenso ungewürzt auf den Teller, bevor man Salz, Gewürze und Kräuter auf ihm verteilt.

Ein stimmiges Umfeld für eine gute Grillfeier

Zum Umfeld gehören gemütliche Sitzgelegenheiten, vielleicht passende Musik, Gartentische und Liegen. Abends kann man mit Accessoires wie einer Feuerschale zudem ein stimmungsvolles Licht kreieren. Grillfeste können auch unter bestimmten Mottos stehen und sich mit dem Grillgut und der Dekoration beispielsweise an bestimmten geographischen Regionen orientieren (Orient, USA, China…). So wird aus einem Grillfest schnell etwas Besonderes.

Sicherheit nicht vergessen

Insbesondere bei Holz- und Kohlegrills besteht Unfallgefahr, wenn man nicht richtig aufpasst. Welche Regeln man beachten sollte, verraten Profis. Wertvolle Sicherheitstipps bietet beispielsweise die Beratungsstelle für Brandverhütung (BFB). Zu den allgemeinen Vorsichtsmassnahmen gehört beim Grillieren eine stabile Unterlage für den Grill. Speziell bei einem Holzkohlegrill sollten Grillfreunde zudem auf ausreichend Zeit zum Ausglühen achten (48 Stunden), bevor sie die Asche entsorgen.

Mit diesen Tipps gelingt die nächste Grillfeier ganz bestimmt. Viel Spass.

 

Titelbild: monadinescu – shutterstock.com

Beitrag / 26.06.2023 - 05:00:59