Schwerpunktaktion gegen zu wenig Abstand
BE. Die Kantonspolizei Bern hat vom 26. Oktober bis 1. November 2015 eine Schwerpunktaktion gegen zu wenig Abstand auf den Autobahnen und Autostrassen des Kantons durchgeführt. Insgesamt wurden 91 Widerhandlungen festgestellt.
In der Zeit vom 26. Oktober bis 1. November 2015 hat die Kantonspolizei eine Schwerpunktaktion gegen zu wenig Abstand im Strassenverkehr durchgeführt. Dabei kamen auf den Autobahnen und Autostrassen des Kantons Bern mit Video ausgerüstete Dienstfahrzeuge zum Einsatz.
Insgesamt wurden 15 Abstandswiderhandlungen erfasst und ausgewertet. Der kleinste ausgewertete zeitliche Abstand zwischen Fahrzeugen betrug 0.42 Sekunden. Zum Vergleich: als Faustregel gilt der "2 Sekunden Abstand" zum vorausfahrenden Fahrzeug.
Zudem wurden während der Schwerpunktaktion 13 Überschreitungen der erlaubten Höchstgeschwindigkeit erfasst. Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung betrug nach Abzug der vorgesehenen Abzügen 39 km/h. Sechs Personen führten nicht erlaubte Rechtsüberholmanöver aus. Sechs Verkehrsteilnehmer werden wegen unvorsichtigem Fahrstreifenwechsel mit Gefährdung von anderen Verkehrsteilnehmern angezeigt.
Neben den erwähnten Delikten wurden weitere Widerhandlungen geahndet, unter anderem Fahren in nicht fahrfähigem Zustand, Vornehmen einer Verrichtung, Überfahren von Sicherheitslinien, Schikanen-Stopps, Führen von nicht betriebssicheren oder vorschriftsgemässen Fahrzeugen und Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz. Insgesamt werden sich 66 Autolenker vor der Justiz verantworten müssen. 25 Verkehrsteilnehmer haben eine Ordnungsbusse erhalten.



























