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Schwerer Unfall im Tunnel Schweizerhalle fordert ein Todesopfer und zwei Verletzte und sorgt für langen Stau

Muttenz/BL. Auf der Autobahn A2 bei Muttenz BL, im Tunnel Schweizerhalle in Fahrtrichtung Bern/Luzern, ereignete sich am Dienstag Abend, 12. März 2013, gegen 22.20 Uhr, ein schwerer Verkehrsunfall. Eine Person erlag den Verletzungen im Spital 2 Personen wurden verletzt. Der Tunnel Schweizerhalle blieb in Fahrtrichtung Bern/Luzern für mehrere Stunden komplett gesperrt, es kam zu einem langen Stau und entsprechenden Wartezeiten.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft waren in den Unfall drei Personenwagen involviert. Zwei davon überschlugen sich mehrmals. Den Unfall mutmasslich verursacht hat ein 19-jähriger, in der Region wohnhafter Schweizer, welcher mit einem stark motorisierten Fahrzeug der Marke Nissan mit übersetzter Geschwindigkeit unterwegs gewesen war. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Das durch den Unfall entstandene Trümmerfeld erstreckte sich über rund 300 Meter.

Der 19-jährige Schweizer wurde im stark beschädigten Fahrzeug eingeklemmt, musste befreit und in der Folge mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden, wo er später seinen Verletzungen erlag. Ein 31-jähriger Schweizer sowie eine 34-jährige Schweizerin, welche die beiden anderen involvierten Fahrzeuge gelenkt hatten und jeweils alleine unterwegs gewesen waren, wurden gemäss den ersten Informationen eher leicht verletzt und mussten durch die Sanität Basel ebenfalls ins Spital eingeliefert werden. Die 34-jährige Frau kann das Spital höchstwahrscheinlich am Mittwoch, 13. März 2013, verlassen.

Sämtliche drei involvierten Fahrzeuge hatten Schweizer Kontrollschilder. An allen Fahrzeugen entstand Totalschaden und sie mussten abgeschleppt werden; der Schaden beträgt mehrere 10'000 Franken.

Nach dem Unfall fuhren mehrere Fahrzeuge langsam an der Unfallstelle und den stark beschädigten Autos vorbei, ohne sich um die Verletzten zu kümmern. Für die Dauer der aufwändigen Bergungs- und Aufräumarbeiten musste der Tunnel Schweizerhalle für über acht Stunden bis gegen 06.15 Uhr komplett gesperrt werden; es wurde eine Überleitung mit Gegenverkehr in der Tunnelröhre in Richtung Basel installiert.

Bis diese Überleitung installiert war, kam es zu einem kilometerlangen Rückstau; phasenweise, vor allem am Morgen, reichte der Stau zurück bis über die Landesgrenzen (Deutschland und Frankreich) hinaus, womit der Stau zum Teil über zehn Kilometer lang war – verbunden mit den entsprechenden Wartezeiten und Geduldsproben. Der Einreiseverkehr an den Landesgrenzen (Basel-Weil/Autobahn und Basel-St. Louis/Autobahn) normalisierte sich erst ab 08.00 Uhr langsam wieder; auch auf den umliegenden Strassen ging es nur langsam vorwärts.

Neben der Polizei Basel-Landschaft und der Sanität Basel standen vor Ort auch die Stützpunkt-Feuerwehr Muttenz BL sowie die Nationalstrassen Nordwestschweiz AG (NSNW) während mehreren Stunden im Einsatz.

Zwecks Klärung des genauen Unfallhergangs wurde durch die Polizei Basel-Landschaft in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft eine entsprechende Untersuchung eingeleitet. Weitere Abklärungen sind im Gang.

Basel-LandschaftBasel-Landschaft / 13.03.2013 - 14:10:49