Schwerer Unfall auf Autobahn – zwei Tote, eine schwer Verletzte
Walterswil/SO. Am Sonntagmorgen ereignete sich auf der Autobahn A1 bei Walterswil ein Verkehrsunfall, welcher zwei Todesopfer und eine schwer Verletzte forderte. Ein VW Sharan geriet in Richtung Bern fahrend, vor Oftringen nach rechts in den Wildschutzzaun, worauf sich das Auto mehrmals überschlug. Auf dem Dach liegend kam es zum Stillstand. Ein Mann und ein Kleinkind wurden getötet, eine Frau erlitt schwere Verletzungen.
Am Sonntagvormittag, 18. August 2013, kurz vor 09.30 Uhr verunfallte ein Richtung Bern fahrender VW Sharan mit Solothurner Kontrollschildern. Das Auto geriet Höhe Gemeindegebiet Walterswil/SO aus unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn und kollidierte mit dem Wildschutzzaun. Daraufhin überschlug es das Auto mehrmals, worauf es auf dem Überholstreifen auf dem Dach liegend zum Stillstand kam. Rasch wurden Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Ambulanzbesatzung aufgeboten. Die ausrückenden Rettungskräfte, die rasch am Unfallort erschienen, stiessen auf drei Insassen des Unfallautos, wobei sich der Fahrer noch im Fahrzeuginnern befand. Der Mann und ein Kleinkind zeigten keine Lebenszeichen mehr. Eine Frau war verletzt ausserhalb des Autos anzutreffen.
Sofort wurde die Autobahn A1, Fahrbahn Bern, zwischen Aarau-West und Oftringen komplett gesperrt. Drei Ambulanzen, die Stützpunktfeuerwehr Zofingen, die Regionalpolizei und die Kantonspolizei sowie ein Care-Team des Kantons Aargau standen im Einsatz. Von der zuständigen Staatsanwaltschaft Solothurn rückte der piketthabende Staatsanwalt vor Ort aus. Zur Tatbestandsaufnahme und Spurensicherung zog die Kantonspolizei Aargau die Unfallgruppe bei.
Die ersten Ermittlungen ergaben, dass es sich beim verstorbenen Autolenker um einen 33-jährigen Slowaken mit Wohnsitz im Kanton Solothurn handelte. Das verstorbenene Kleinkind war erst 2 Jahre alt und ebenfalls slowakischer Staatsangehörigkeit. Die schwer verletzte Frau, die ins Kantonsspital Aarau eingeliefert werden musste, ist 33-jährig und ebenfalls Slowakin. Gemäss ersten Erkenntnissen befanden sich die Insassen auf der Rückfahrt von den Ferien. Bei den Erwachsenen handelt es sich nicht um die Eltern des verstorbenen Kindes.
Ob es sich um einen Selbstunfall handelt, werden die Ermittlungen zeigen. Die Mobile Einsatzpolizei in Schafisheim (Tel. 062 886 88 88) sucht mögliche Augenzeugen, die den Unfallhergang und das Fahrverhalten des VW Sharan beobachten konnten. Der Verkehr musste infolge des schweren Unfallereignisses während mehrerer Stunden (bis 15.00 Uhr) über die Kantonsstrassen umgeleitet werden, was zu Behinderungen führte.



























