Schwerer Selbstunfall – fünf Verletzte
Bellach/SO. Bei einem spektakulären Selbstunfall sind fünf junge Leute schwer bis leicht verletzt worden.
Sie wurden mit zwei Rega-Helikoptern und mehreren Ambulanzen in verschiedene Spitäler eingewiesen. Die Bielstrasse war während rund drei Stunden gänzlich gesperrt.
Ein mit fünf jungen Leuten im Alter zwischen 18 und 20 Jahren besetzter «Rover 220 G.I» fuhr gestern um 16.50 Uhr auf der Bielstrasse von Bellach Richtung Selzach hinter einem Motorrad her.
Als der 20-jährige Lenker zum Überholen des Zweirades ansetzte, geriet er noch während des Überholmanövers ins Schleudern und verlor die Herrschaft über das Fahrzeug. In der Folge wurde der Personenwagen nach rechts über die Fahrbahn abgetrieben, geriet in die angrenzende Böschung, überschlug sich und kam nach mehreren Metern «Flug» im angrenzenden Feld auf der Seite liegend zum Stillstand.
Die Insassen wurden aus dem Fahrzeug geschleudert, wobei der Lenker und sein Beifahrer schwer verletzt wurden. Mit zwei Helikoptern der Rega sind sie in Spezialkliniken geflogen worden. Die drei Personen, welche auf der Rückbank gesessen hatten erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden mit Ambulanzen in umliegende Spitäler überführt.
Das Unfallfahrzeug hat nur noch Schrottwert.
Die Bielstrasse war im Bereich der Unfallstelle während rund drei Stunden in beiden Richtungen gesperrt. Die Feuerwehren Bellach und Selzach standen mit 26 Leuten im Einsatz zwecks Signalisation und Umleitung.
Zur Verarztung bzw. Erstversorgung der Verletzten waren zwei Rega-Teams mit Helikopter, zwei Ambulanzen des Bürgerspitals Solothurn, zwei Ambulanzen des Rettungsdienstes Grenchen sowie der Notfallarzt des Spitals Region Oberaargau (SRO) Niederbipp ausgerückt.
Nebst über einem Dutzend Angehörigen der Kantonspolizei Solothurn waren weiter der diensthabende Staatsanwalt sowie ein Notfallseelsorger vor Ort.



























