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Schwellbrunn stark gefordert

Faustball. Im letzten Heimspiel der Saison wurde Schwellbrunn zu einem Entscheidungssatz gezwungen und behielt nach 122 Minuten gegen Rickenbach-Wilen knapp das bessere Ende für sich.

Die Partie in Gais vermochte am Samstagnachmittag über 100 Zuschauer anzulocken und sie hatten ihren Besuch nicht zu bereuen. Während zwei Stunden unterhielten die beiden Mannschaften mit gutem Faustball. Die Spielanteile wechselten von Satz zu Satz und so blieb das Spiel bis zum Schluss offen und spannend.

Prognosen umgestossen
Allgemein wurde eine klare Ausgangslage zu Gunsten von Schwellbrunn vorausgesagt. Der erste Satz schien die Prognose zu bestätigen, denn er verlief äusserst einseitig. Was sich aber bereits ansatzweise zeigt, brachte der zweite Durchgang klar zu Tage. Schwellbrunns Teamleader Ueli Frischknecht fand nicht immer die Lücken in der gegnerischen Abwehr und verpatze einzelne Bälle mit Eigenfehlern.

Rickenbach-Wilen (RiWi) baute sich daran auf, sah seine Chance und packte diese mit einer deutlichen Steigerung im zweiten Satz. Vor allem der junge Angreifer Philipp Jung bot vorübergehend eine starke Leistung getragen vom ganzen Team. Mit dabei nach ihren Verletzungspausen erstmals wieder die beiden Routiniers Urs Lenzlinger und Marcel Eicher.

Sie gaben RiWis Spiel wieder «die nötige Struktur», wie sich Schwellbrunns Trainer Oberle anerkennend ausdrückte. So sah sich sein Team plötzlich einem enorm gestärkten RiWi gegenüber, dem dazu alles glückte. Im zweiten Satz schlichen sich zudem in Schwellbrunns Defensive vermehrt Fehler ein und im dritten Satz wirkte das ganze Team verunsichert.

Wichtige Pause
Für Trainer Oberle kam die nach dem dritten Satz mögliche Pause von bis zu zehn Minuten gelegen. Er nütze diese um seine Spieler von ihrem Können zu überzeugen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Mit frischem Elan starteten die Hinterländer gestärkt zum vierten Satz, wo ihnen mit dem nötigen Glück gleich alles gelang.

Schnell führten sie mit 9:2 und wirkten wie verwandelt. Schwellbrunn schaffte überlegen den Teilerfolg und somit den Ausgleich in den Sätzen. In der Entscheidung glückte Oberles Team ein Blitzstart zum 9:3. Nach dem Seitenwechsel kamen die Thurgauer nochmals bis auf zwei Bälle heran, doch Schwellbrunn zog wieder weg. / [space]
Schwellbrunn im Finale gegen Oberentfelden
Damit steht fest, dass die Appenzeller in zwei Wochen beim Finalevent in Zofingen im Halbfinal gegen den organisierenden STV Oberentfelden antreten müssen. Im andern Semifinale stehen sich der Titelverteidiger Faustball Widnau und RiWi gegenüber.


STV Schwellbrunn – FG Rickenbach-Wilen 3:2 (20:5, 14:20, 9:20, 20:5, 20:15)
Schwellbrunn mit: Peter Rohner, Ueli und Matthias Frischknecht, Renato Huber, David und Martin Berger, Coaching: Martin Oberle

Bemerkungen: 110 Zuschauer – Spieldauer 122 Minuten

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 05.02.2007 - 09:19:00