Schweizer Volksmusik für den «Tod»
Frauenfeld. Am Samstag, 9. Februar, findet im Kulturzentrum Eisenwerk ein Konzert von eCho statt. - eCHo - neue Schweizer Volksmusik zum Thema «Tod».
Samstag, 9. Februar 2008, 21.00 Uhr, Saal eCHo – neue Schweizer Volksmusik zum Thema „Tod“ Auf der neuesten CD der Gruppe «eCHo» blicken acht Musiker auf fünf Jahrhunderte zurück und interpretieren Lieder aus jenen Zeiten rund um das oft tabuisierte Thema Tod. Nun sind die Leute von «eCHo» nicht irgendwelche Musiker, die mal was anders machen, sondern die komplette Formation «Doppelbock» die sich seit mehreren Jahren und CDs mit dem Schweizer Liedgut befasst und dieses auf neue, entstaubte Weise interpretiert. Einen wesentlichen Anteil zum Gelingen des aktuellen Projektes mit dem Titel «Schnitter – i hole di o» tragen die drei Stimmen Christine Lauterburg, Corinne Curschellas und Walther Lietha bei. Die Produktion führt ins geheimnisvolle Reich des Todes. Die Lieder spiegeln Ereignisse und Mythen von vorgestern bis heute und verblüffen durch ihre zeitlose Aktualität.
Standhafte Bauernrebellen, unsittsame Frauenzimmer, verzweifelt Liebende und selig Sterbende sind die Protagonisten der Lieder, die von verlorenen Schlachten, Gesprächen am Sterbebett, Metamorphosen und Geistern erzählen. Auch in der musikalischen Umsetzung fusionieren Alt und Neu. Nonchalant kombinieren die fünf Multiinstrumentalisten historische Instrumente wie Drehleier oder Schalmei mit Schwyzerörgeli, Cajon und E-Bass. Weltoffen und mit viel Spielfreude werden den einheimischen Klängen fremde Stilelemente beigemischt und zu einem homogenen Ganzen zusammengefügt.
Die Veranstaltung findet am 9. Februar um 21 Uhr im Saal statt.



























