Schwarzarbeiter bestraft und ausgeschafft

Neuheim/ZG. Die Zuger Strafverfolgungsbehörden haben am 4. November 2014 zwei Schwarzarbeiter festgenommen und bestraft. Beide mussten die Schweiz verlassen und dürfen nicht mehr einreisen.

Einsatzkräfte der Zuger Polizei führten am Dienstagmorgen eine Kontrolle auf einer Baustelle in Neuheim durch. Während der Überprüfung versuchte ein 22-jähriger Kosovare zu fliehen. Nach wenigen Metern konnte er jedoch angehalten werden. Es zeigte sich, dass sich der Mann illegal in der Schweiz aufhält und über keine Arbeitsbewilligung verfügt.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug bestrafte den Eisenleger rechtskräftig mit einer unbedingten Freiheitsstrafe von 40 Tagen. Das Amt für Migration ordnete die Ausschaffung aus der Schweiz und eine Einreisesperre an.

Bereits am Montagnachmittag (3. November 2014) hatte die Zuger Polizei einen Schwarzarbeiter festgenommen. Bei einer Fahrzeugkontrolle in Cham identifizierte sich ein 23-jähriger Beifahrer eines Lieferwagens mit einer Identitätskarte und einem Führerausweis aus Bulgarien. Abklärungen des kriminaltechnischen Dienstes ergaben, dass die Dokumente gefälscht waren. Der junge Mann gab zu, dass er aus dem Kosovo stammt und ohne Bewilligungen als Transportgehilfe gearbeitet hatte.

Wegen Widerhandlung gegen das Ausländergesetz und Fälschens von Ausweisen bestrafte ihn die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug in einem Schnellverfahren mit einer bedingten Gel dstrafe von 80 Tagessätzen und einer zu bezahlenden Busse. Der Strafbefehl ist rechtskräftig. Das Amt für Migration schaffte den Mann am Donnerstag (6. November 2014) in sein Heimatland aus. Er wurde mit einem dreijährigen Einreiseverbot für die Schweiz belegt.

Zug / 07.11.2014 - 14:54:03
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