• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Schussabgabe löste Grosseinsatz aus

Büren an der Aare/BE. Freitag, 18. September 2015. Am Freitag ist es in Büren an der Aare zu einem Grosseinsatz der Polizei gekommen. Nachdem am Vormittag ein Schuss aus einer Faustfeuerwaffe abgegeben wurde, musste am Nachmittag das Gebiet wegen eines verdächtigen Gegenstands gesperrt werden. Verletzt wurde niemand. Alle Beteiligten konnten angehalten werden. Die Kantonspolizei Bern hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen.

Bei der Regionalen Einsatzzentrale in Biel ging am Freitag, kurz nach 08.15 Uhr, die Meldung ein, wonach an der Bahnhofstrasse 8 in Büren an der Aare Schüsse zu hören gewesen seien. Mehrere sofort aufgebotene Polizeipatrouillen konnten vor Ort zwei Männer vor einem Restaurant anhalten.

Gemäss bisherigen Erkenntnissen war es zu einem Streit zwischen diesen gekommen. Im Zuge der Auseinandersetzung zog einer der beiden Männer eine Faustfeuerwaffe und gab einen Schuss ab. Dem zweiten Mann gelang es, dem mutmasslichen Schützen die Waffe zu entreissen.

Gemäss aktuellem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Der mutmassliche Täter musste jedoch später aufgrund eines medizinischen Problems unter Polizeibegleitung ins Spital gebracht werden.

Im Rahmen der Spurensicherung vor Ort wurde am frühen Nachmittag ein verdächtiger Gegenstand in der betroffenen Liegenschaft festgestellt. Aus Sicherheitsgründen mussten mehrere Strassen gesperrt werden. Davon betroffen war auch der Bahnhof Büren an der Aare. Der Zugsverkehr wurde eingestellt und Ersatzbusse organisiert.

Spezialisten des Dezernats Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern konnten den Gegenstand im Laufe des Nachmittags sichern, unter Sicherheitsvorkehrungen abtransportieren und in der Folge vernichten. Die grossräumige Sperrung konnte gegen 17.20 Uhr aufgehoben werden.

Eine Umleitung wurde eingerichtet, es kam jedoch zu teils massiven Verkehrsbehinderungen in der Region.

Neben der Kantonspolizei Bern standen mehrere Ambulanzen sowie verschiedene lokale Feuerwehren im Einsatz.

Weitere umfangreiche Ermittlungen werden von der Kantonspolizei unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Seeland – Berner Jura getätigt.

BernBern / 18.09.2015 - 18:46:29