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Schussabgabe in Firma Kronoswiss – Update

Menznau/LU. Am Mittwoch (27.2.13) wurden bei einer Schussabgabe in der Firma Kronoswiss in Menznau drei Personen getötet und sieben Personen teils schwer verletzt (siehe Mitteilungen vom 27. und 28.2.13). Am Donnerstag ist eine weitere Person an den Folgen der schweren Verletzungen verstorben. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.

Vorfall vom Mittwoch in Menznau
Am Mittwoch, 27. Februar 2013, kurz nach 09:00 Uhr schoss ein Angestellter der Firma Kronoswiss auf mehrere Personen. Insgesamt kamen drei Personen, darunter auch der mutmassliche Täter, ums Leben. Sechs Personen wurden teils schwer, eine Person leicht verletzt (siehe Mitteilungen vom 27.02.2013). Am 28.02.2013 ist ein weiteres Opfer an den Folgen der erlittenen Verletzungen gestorben.

Gesundheitszustand der verletzten Opfer
Fünf verletzte Opfer befinden sich noch in Spitalpflege. Alle weisen Schussverletzungen auf. Zwei davon befinden sich in einem kritischen Zustand.

Mutmasslicher Täter ist vorbestraft
Beim mutmasslichen Täter handelt es sich um einen 42-jährigen Mann, welcher im Kosovo geboren ist. Bevor er eingebürgert wurde gelangte er 1991 als Asylbewerber in die Schweiz. Später wurde er eingebürgert. Der Täter war verheiratet und hat drei Kinder. Der Mann wurde am 13. März 1998 vom Kriminalgericht Luzern wegen Raub zu 12 Monaten Gefängnis verurteilt. Die Obduktion der Leiche hat ergeben, dass der Mann vor Ort an einer Schussverletzung verstorben ist. Er war bereits tot, als die Polizei am Tatort in Menznau eingetroffen ist. Wie es zu dieser Verletzung gekommen ist, ist Gegenstand der Untersuchung der Staatsanwaltschaft Sursee. Wichtige Einvernahmen von verletzen Opfern konnten aufgrund ihres Gesundheitszustandes noch nicht durchgeführt werden.

Festnahme im Zusammenhang mit der Tatwaffe
Bei der Tatwaffe handelt es sich um eine Pistole der Marke Sphinx, Modell AT 380. Im Zusammenhang mit der Tatwaffe wurde der mutmassliche Vorbesitzer am Freitagmorgen von der Luzerner Polizei festgenommen. Dabei geht es darum, zu klären wie die Waffe vom Eigentümer zum Täter gelangt ist. Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 43-jährigen Mann aus dem Kanton Obwalden.

Tatablauf und Motiv noch offen
Die Staatsanwaltschaft Luzern hat diverse Ermittlungen in Auftrag gegeben. Dazu gehören u.a. Befragungen von Zeugen, ballistische Abklärungen. Abklärungen vom kriminaltechnischen Dienst und Umfeldabklärungen. Dabei geht es insbesondere darum, den Tatablauf wie auch das Motiv der Tat zu klären. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee. Die Staatsanwaltschaft wird wieder aktiv Informieren, wenn neue Erkenntnisse und Fakten vorliegen.

LuzernLuzern / 01.03.2013 - 16:57:52