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Schulpräsidien sagen Nein zur Noteninitiative

Wald. Ein Nein zur Noteninitiative, drei Abschiede, die Neuorganisation der Konferenz und Informationen zur Evaluation der Tagesstrukturen im Kanton Appenzell Ausserrhoden waren die Themen an der diesjährigen Frühlingskonferenz der Schulpräsidien.

René Rohner, Präsident der Schulpräsidien-Konferenz von Appenzell Ausserrhoden, konnte am vergangenen Mittwoch in Wald seine Kolleginnen und Kollegen aus allen 20 Gemeinden fast vollzählig begrüssen. Vom Departement Bildung waren traditionell Rolf Degen (Regierungsrat und Bildungsdirektor), Walter Klauser (Leiter des Amtes für Volksschule und Sport) und Esther Germann (Schulentwicklung) anwesend. Zudem konnte René Rohner auch Willi Eugster (Rektor der Kantonsschule), Brigitte Koch-Kern (Präsidentin des Lehrerverbandes AR) und Harald Stoller (Präsident des Vereins Schulleiterinnen und Schulleiter AR) begrüssen.

Tagesstrukturen im Kanton Appenzell Ausserrhoden
Aufgrund gesamtwirtschaftlicher und gesellschaftlicher Überlegungen formulierte der Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden in den vergangenen Jahren die Einführung der Tagesstrukturen als Zielsetzung in Kindergarten und Schule AR.

Das Amt für Volksschule und Sport beauftragte im Sommer 2008 das Institut für Bildungsevaluation der Pädagogischen Hochschule des Kantons St. Gallen mit der externen Evaluation der aktuellen Tagesstrukturangebote im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Gregor Thurnherr informierte über Instrumente, Ablauf und Ergebnisse der Evaluation.

Die Hälfte – 10 Gemeinden im Kanton – betreiben ausserschulische Betreuungsangebote. Die grundsätzliche Zufriedenheit mit der schulergänzenden Betreuung ist bei den Erziehungsberechtigten, die das Angebot nutzen, hoch. Die Erziehungsberechtigten geben ausgesprochen häufig an, nicht mehr auf dieses Angebot verzichten zu wollen. Sie erkennen auch eine positive Wirkung auf ihre Kinder.

In den Gemeinden, die keine Betreuungsangebote führen, werden häufig das Fehlen einer Nachfrage, nicht vorhandene finanzielle, personelle, infrastrukturelle und administrative Möglichkeiten genannt.

Abschiede und Neuorganisation der Konferenz
Die Konferenz nahm Abschied von Vreni Lauchenauer, die sich die letzten 12 Jahre zuerst als Schulpräsidentin in Hundwil, dann als Präsidentin und zuletzt als Aktuarin der Schulpräsidien-Konferenz mit enormen Engagement und viel Herzblut für die Bildung im Kanton Appenzell Ausserrhoden eingesetzt hat. Zudem musste Gemeinderätin und Schulpräsidentin Iris Oberle aus Walzenhausen nach nur einem Amtsjahr bereits wieder verabschiedet werden.

Die Gemeindepräsidien-Konferenz war die letzten vier Jahre durch Inge Schmid vertreten. Ziel war es, die gegenseitige Kommunikation sicher zu stellen. Inskünftig wird der Gemeindepräsident oder die Gemeindepräsidentin des jeweiligen Austragungsortes an die Konferenz eingeladen. Bei Bedarf und entsprechenden Themen möchte die Konferenz auch in Zukunft eng mit den Gemeindepräsidien zusammen arbeiten. Zudem soll die Kommunikation zwischen Schulpräsidium und Gemeindepräsidium beziehungsweise Gemeinderat in Zukunft noch intensiver in den einzelnen Gemeinden statt finden.

Nein zur Noteninitiative
Die Schulpräsidien-Konferenz beschloss die Nein-Parole zur Noteninitiative und beauftragte eine breit abgestützte Kerngruppe für die Kommunikation.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 09.03.2009 - 09:02:20