Schüler im Zeichen des Sports
Herisau. Prächtiges Wetter und grosses Interesse kennzeichneten das Fest im Schulhaus Landhaus vom Donnerstag.
«Mit Ihrem Erscheinen zeigen Sie das Interesse an der Schule Ihrer Kinder», freute sich Vorsteherin Claudia Thommen in der Begrüssung. Sehr viele Eltern und weitere Angehörige hatten sich an der Kasernenstrasse eingefunden. Dabei wurden manche Eindrücke und Produkte aus den klassenübergreifenden Kursangeboten präsentiert. Die grossformatige (Aussen-)Wandzeitung gab textliche und fotografische Einblicke in die Beschäftigungen von Montag bis Donnerstag. Im Estrich fanden Vorführungen von märchenhaften Tänzen zu zauberhafter Musik statt. Jongliermaterial wurde auch von Eltern benützt. In einem Zimmer konnten Posten zu Themen wie Gesundheit und Ernährung besucht werden.
Bienenschwarm-Charakter
Aus einem grossen Angebot an halbtägigen Kursen hatten die Schüler vorgängig ihre Wünsche ausgewählt; auch die Kindergärtler nahmen am viertägigen Sonderprogramm teil. Dies bedeutete, dass jedes Kind einen individuellen Wochenplan besass. Bienenschwarm-Charakter hatte deshalb nicht nur das abschliessende Fest vom Donnerstag, sondern jeweils auch die Zuteilung zu Beginn der Vormittage und Nachmittage. «Es war nicht einfach, die 277 Kinder stets in die richtigen Kurse zu bringen. Aber es hat dank Ihrer Unterstützung und Flexibilität praktisch alles prima geklappt», bedankte sich die Vorsteherin bei den Eltern.
Auch Aerostep und Flexibar
Das schöne Wetter erlaubte die Durchführung sämtlicher vorgesehenen Freiluft-Programme wie Minigolf, Vita-Parcours, Orientierungslaufen. Sehr gross war auch das Interesse am Klettern (in Waldstatt), am Tischfussballspiel (in den Räumlichkeiten des Tablesoccer-Vereins) und am Tischtennisspiel (im Sportzentrum). Weitere Themen betrafen das «Gehirn-Jogging», Gruppenspiele/Stafetten, Sportmedien, chinesische Gymnastik, Standardtänze, Schwimmen, das Basteln eines Indiaca-Federspiels. Auch weniger bekannte Sportgeräte wie Aerostep (Luftkissen) und Flexibar (Übungen an beweglicher Stange) luden zu Schnuppertrainings ein.
Kleiner Unfall, was nun?
Die Lehrpersonen durften auf externe Leiterinnen und auf die Mithilfe von Eltern zählen – in den Kursangeboten wie auch in der reichlich mit Gebäck ausgestatteten Fest-Kaffeestube. Dank eines grosszügigen Angebotes des Militär-Sanitätsvereins konnten sämtliche Unter- und Mittelstufenschüler einen halbtägigen Mini-Nothelferkurs besuchen: Wie verhält man sich bei kleinen Unfällen? Wie werden Verletzungen verbunden? Ein Drachentanz der 6. Klasse auf dem Pausenplatz bildete einen optischen und akustischen Höhepunkt des Festes. Während zwei Trainings-Monaten hatten sich diese Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit dem China Wushu Institut St.Gallen und der Qi Gong Gruppe Herisau der chinesischen Bewegungskunst gewidmet: Die Aufführung stellte den Abschluss dieses Gewaltpräventions-Projektes dar.



























