Schmerzhafte Heimniederlage
Handball. Die Herren der zweiten Liga des BSG Vorderland mussten gegen den HC Flawil eine schmerzhafte Heimniederlage einstecken.
Nachdem die junge Mannschaft gut in die Meisterschaft gestartet war und einige Siege einfahren konnte, lief es im Dezember nicht mehr rund. Zudem muss Trainer Pullina nun einige Spieler ersetzen, die durch langwierige Verletzungen oder Auslandaufenthalte abwesend sind. Nichtsdestotrotz sollte alles daran gesetzt werden, das neue Jahr mit einem Sieg gegen Flawil zu eröffnen.
In den ersten paar Minuten war das Spiel ausgeglichen, und es zeichnete sich ein zähes Ringen ab. Dann aber gelang den Appenzellern während acht Minuten kein einziges Tor mehr. Häufig wurde der Ball vertändelt oder aber vom guten Flawiler Goalie entschärft. So konnten die Gäste den Spielstand vom 4:3 zu 4:8 zu ihren Gunsten wandeln. Die Vorderländer kämpften aber mit vollem Einsatz und konnten nach 20 Minuten den Ausgleichstreffer zum 12:12 erzielen. Die Freude währte aber nicht lange. Zu löchrig war die Deckung, in der der eingespielte Mittelblock fehlte. Immer wieder fanden die Fürstenländer Lücken in der Verteidigung und gingen mit 14:17 in die Pause.
Nach der Pause stellte Trainer Pullina die Deckung etwas um. Dies brachte nicht den gewünschten Erfolg, aber seine Spieler kämpften beherzt um jeden Ball. So konnten sie sich langsam wieder heran arbeiten und kamen nach 46 Minuten zum Ausgleich. Die Zuschauer in der Heidener Wies bekamen mehr verbissenen Kampf als technisch hochstehenden Handball zu sehen. Häufig schlossen die Vorderländer zu überhastet ab. Trotzdem stand es in der 52. Minute wieder unentschieden, und der Heimklub witterte seine Chance. Den Flawilern gelangen in dieser Phase aber drei Tore in Folge, und das Spiel schien entschieden. Da setzte der Heimtrainer alles auf eine Karte und befahl die offene Manndeckung. Mit Erfolg, denn Vorderland konnte so den Anschlusstreffer erzwingen. Zwei Minuten vor Ende der Partie war wieder alles offen. Leider fehlte den Vorderländern in dieser entscheidenden Phase der kühle Kopf. Ungestüm rannten sie auf das Tor der Gäste an und schlossen zu früh und zu unkontrolliert ab. Dazu kamen in der Hektik technische Fehler, was die Flawiler eiskalt ausnutzen. [sspace2] Das Schlussresultat 28:32 war sicher um zwei Tore zu hoch aber nicht unverdient. Diese Heimniederlage schmerzt, denn die Chancen auf einen Sieg waren vorhanden. Man kann der Mannschaft aus Vorderland aber nicht vorwerfen, dass sie nicht alles versucht hat.



























