Schlemmerwochen mit heimischen Spargeln
Die Spargelsaison steht vor der Tür. Für die Thurgauer Produzenten eine wichtige Zeit, denn ihr Spargel ist immer gefragter.
Der Thurgauer Spargel erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit. Immer mehr Konsumenten bevorzugen die erntefrischen Spargeln. Spargel-Gourmets schätzen es, ihre Gastronomen und Produzenten zu kennen weil dadurch eine räumlich und fachlich überschaubare Leistungskette sichtbar wird. «Es gilt 2008 aus dem Thurgau, dem Ramsener Zipfel und dem Stammheimertal einen Spargelsegen von 80 Tonnen Grünspargeln und 25 Tonnen Bleichspargeln zu vermarkten und zu geniessen», sagt Peter Konrad vom Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg.
In den sechs Wochen bis zum längsten Tag wird von den 35 Spargelproduzenten ein grosser Arbeitseinsatz bezüglich Ernte und Aufbereitung der Spargeln abverlangt; und das bei jeder Witterung. Einmalig ist die Zusammenarbeit zwischen der heimischen Gastronomie, dem Handel und der Produktion.
Die Königin der Gemüse
Der Spargel gilt als „Königin der Gemüse“. Sein ernährungsphysiologischer Wert liegt im hohen Gehalt an Rohfasern, Mineralstoffen, organischen Säuren, schwefelhaltigen Verbindungen und Aromastoffen. Der Spargel ist dank seiner entschlackenden Wirkung beliebt. Er fördert die Salz- und Wasserausscheidung und entfaltet so eine erwünschte lindernde Wirkung bei Nieren- und Harnwegsentzündungen.
Bis zum Mittelalter galt der Spargel als Heilpflanze, die zuerst in Klöstern und Fürstenhöfen des Mittelalters angebaut und als Delikatess-Gemüse entdeckt wurde. Der Spargelkonsum hat sich im 20. Jahrhundert weltweit gewaltig entwickelt und hat bis heute nichts von seiner Faszination eingebüsst.



























