Schlangen und Schmuck beim Flughafenzoll
Zürich. Die rund 130 Mitarbeitenden des Zollinspektorates Zürich-Flughafen haben im vergangenen Jahr 627 Millionen Schweizerfranken (Vorjahr 751) an die Bundeskasse in Bern abgeliefert.
Anfangs September wurde das Gepäck eines Schweizers, der von Kuala Lumpur über Frankfurt in die Schweiz einreiste, routinemässig kontrolliert. Unter den üblichen Reiseutensilien fielen dem Zollmitarbeiter zwei Schuhkartons auf. Nachdem er einen der Schuhkartons öffnete, kam ein Schuhsack zum Vorschein. Als der Zollmitarbeiter nach dem Sack griff, bewegte sich der Schuhsack plötzlich. Es stellte sich heraus, dass der Reisende, ein Schlangenliebhaber, in den zwei Kartons drei lebende und giftige Grubenottern mitführte. Die Schlangen wurden dem Grenztierarzt übergeben und der Passagier verzeigt.
Schmuck im Gesamtwert von 3,6 Millionen Franken
Ende März reiste ein US-amerikanisches Ehepaar aus New York kommend im Terminal 2 in die Schweiz ein. Am grünen Zolldurchgang wurde ihr Gepäck kontrolliert. Dabei wurden vier Schmuckstücke im Gesamtwert von 3,6 Millionen Schweizerfranken, die für die Uhren- und Schmuckmesse in Basel bestimmt waren, nicht angemeldet. Den beiden wurde eine hohe Busse auferlegt.



























