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Schlagen statt baden

AR. Gewalt und Pöbelei sind in Schweizer Badeanstalten immer häufiger anzutreffen. Muss man sich auch in den regionalen Badeanstalten davor fürchten?

Warme Sommertage locken zahlreiche Besucher in die Badeanstalten. Doch wo es die Massen hinzieht, da gibt es auch schwarze Schafe, die das Badevergnügen zum Horrorerlebnis umgestalten. Eine Badeanstalt in Baden (Aargau) berichtete von zahlreichen Prügeleien, Diebstählen und Pöbeleien. Alkohol und Schlägereien wurden zum bitteren Alltag. Die Badegäste wurden so in Angst und Schrecken versetzt. Nicht einmal das Badepersonal konnte eingreifen ohne selbst angegriffen und bedroht zu werden. Folglich bekam die Badeanstalt einen immerzu schlechteren Ruf, die Anzahl Badegäste nahm massiv ab.

Sicherheitsbeamte sind gefragt
Das Terrassenbad in Baden musste in diesem Fall zu einer strikten Massnahme greifen. Eine Sicherheitsfirma wurde beauftragt, jeweils zwei gut ausgerüstete Sicherheitsbeamte für Patrouillen ins Schwimmbad zu schicken. Diese Vorgehensweise brachte Besserung mit sich. Seither gibt es absolut keine Gewalt mehr und die Badegäste können wieder beruhigt das Schwimmbad besuchen.

Regionale Freibäder sind verschont
Die örtlichen Badeanstalten Herisau, Waldstatt und Teufen kennen solch extreme Bedingungen weniger. Das Freibad in Teufen beugt Gewalt und Kriminalität vor, indem gelegentlich Polizeipatrouillen durchgeführt werden. Von Gewalt gibt es daher keine Spur und die Badegäste müssen sich keine Sorgen machen. Auch in Waldstatt erinnert man sich nicht an solche Fälle. In Herisau muss das Badepersonal allenfalls unordentliche oder unanständige Besucher zurechtweisen. Nach einer Warnung wird vom Platz verwiesen oder schlimmstenfalls ein Hausverbot erteilt.

Schwimmer und Swimmingpool-Liebhaber können also beruhigt sein. Die sonnigen Nachmittage in den regionalen Freibädern sind ruhig und erlebnisreich.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 15.08.2007 - 10:49:00