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Schattenbilder von Zilla Leutenegger

Ittingen. Schattenbilder beleben vom 7. September bis zum 14. Dezember den grossen Ausstellungskeller des Thurgauer Kunstmuseums in der Kartause Ittingen. Die Schatten sind Installationen der Künstlerin Zilla Leutenegger.

«Zilla und das 7. Zimmer» heisst die Ausstellung, in der die 1968 in Graubünden geborene und heute in Zürich lebende Künstlerin mit geisterhaften Figuren das nächtliche Wachsein thematisiert. Die Installationen wurden extra für den Ittinger Ausstellungskeller geschaffen und sollen nach Angaben der Künstlerin Bewegungsstudien sein.

Nächtliche Tätigkeiten

Sie wolle keine Geschichten mit abgeschlossenen Handlungen erzählen, sagte Leutenegger zu der Ausstellung. Die Schattenfigur sei immer alleine und vollziehe kleine, nächtliche Handlungen: auf der Treppe sitzen, Milch trinken, wach im Bett liegen oder einfache Stücke auf dem Flügel spielen.

Die Handlungen sollten möglichst banal sein, eine Tätigkeit darstellen und sich immer wiederholen. Mit ihrer Schattenfigur belebt sie den – grundsätzlich dunklen – Ausstellungsraum und ruft durch Musik und Licht zusätzliche Stimmungen hervor.

Von der Zeichnung bis zum Video
Leutenegger arbeitet in ihren übrigen Werken mit verschiedensten Techniken von der Zeichnung über die Malerei bis zur Fotografie und bewegten Bildern. Meistens agiert sie dabei selbst als Protagonistin ihrer Werke. Oft bilden einfache Zeichnungen die Grundlage ihrer Werke – auch wenn sie mit anderen Medien arbeitet. So begegnet sie beispielsweise in ihrem Werk «Polar Bear» einem gezeichneten Eisbären. In der Ausstellung in der Kartause verwendet sie statt der Zeichnungen Schattenbilder, die sie in den Raum projiziert. Das zeichnerische Werk Leuteneggers wird in einem parallel zur Ausstellung erscheinenden Buch dokumentiert.

ThurgauThurgau / 03.09.2008 - 13:02:00