SC Herisau: Wichtiges Spiel gegen Wetzikon
Eishockey. Der Erstligist SC Herisau empfängt heute Samstag 20 Uhr, zum ersten Heimspiel der Masterround den EHC Wetzikon.
Das letzte Auseinandertreffen Ende Dezember zwischen dem SC Herisau und dem EHC Wetzikon dürfte den Hockeyfans noch gut in Erinnerung sein: Bis zur 24. Minuten lagen die Ausserrhoder vor eigenem Publikum verdient 3:0 in Führung, brachen dann aber ein. Das 3:5 dürfte die bitterste Niederlage der bisherigen Saison gewesen sein. Heute treffen die beiden Teams in der dritten Masterround-Runde wieder aufeinander, mit unterschiedlicher Stimmungslage.
Wieder disziplinierter spielen
Seit jener 3:5-Niederlage ist es mit dem SCH aufwärts gegangen. Das zusätzliche Training hat sich gelohnt. Aus den letzten sechs Begegnungen resultierten elf Punkte. Der Aufwärtstrend erlitt am letzten Mittwoch aber einen Dämpfer. Gegen Weinfeld unterlag er 2:4, ein Protest wegen zu vieler B-Lizenz-Spieler bei den Thurgauern ist jedoch noch hängig. Für die Ausserrhoder, bei denen in Weinfelden U20-Kaderspieler Sandro Joss (B-Lizenz, Elite-Junioren EV Zug) sein Saisondébut und Ruedi Forster sein zweites Comeback gaben, gilt es, wieder an die Leistungen der vorangegangenen Spiele anzuknüpfen. Gegen die Thurgauer spielte der SCH zwar eine defensiv solide Partie, doch die Disziplin war ungenügend. Wegen ungeschickten Verhaltens kassierten die Herisauer einige unnötige Strafen. „Wir müssen wieder disziplinierter agieren, jeder muss Verantwortung übernehmen“, sagt Roger Nater, SCH-Assistenzcoach.
Für die Ausserrhoder sind die Playoffs mathematisch noch möglich. Wollen sie die Chance noch wahren, ist ein Sieg aber Pflicht. Dieser wäre auch im Kampf um den Ligaerhalt von Bedeutung: „Wir könnten einen grossen Schritt machen“, so Nater.
Wetzikon down
Der EHC Wetzikon hat die Playoffträume begraben. Er kann sich nicht mehr qualifizieren und steckt bereits mitten im Abstiegskampf. Zurzeit liegt er mit elf Punkten auf Rang 5, vier Zähler hinter Herisau. Die beiden bisherigen Masterroundpartien hat das Team von Trainer Paul Berri verloren. Zum Auftakt unterlag es Arosa 1:4, am Mittwoch Bülach vor eigenem Publikum gar 1:6.
Seit dem siegreichen Spiel gegen Herisau haben die Zürcher nur einmal gewonnen (gegen Wil). Insgesamt gingen sie fünfmal seither als Verlierer vom Rink.



























