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SC Herisau: Weihnachten vermiest

Eishockey. Der Rekurs der Pikes Oberthurgau wurde geschützt und der usprüngliche SCH-Sieg in eine Forfait-Niederlage umgewandelt.

Der Erstligist SC Herisau erlebt sportlich keine frohen Festtage: Nur einen Tag nach der Heimniederlage gegen Wetzikon, den direkten Konkurrenten um den Ligaerhalt, hat der Einzelrichter des Verbandes dem Rekurs der Pikes Oberthurgau stattgegeben. Aus dem 6:5-Sieg wird aus Sicht der Ausserrhoder nun eine 0:5-Niederlage. Im besagten Spiel am 14. November hatte sich auf dem Matchblatt ein Fehler eingeschlichen. Statt des spielenden Sandro Rutishauser war bei den Herisauern sein verletzter Bruder Pascal aufgeführt. Die Thurgauer legten daraufhin Rekurs gegen die Spielwertung ein.
Der Entscheid des Verbandes hat bei der SCH-Vereinsleitung Erstaunen ausgelöst: «Für uns ist die Forfait-Niederlage unverständlich. In der Vergangenheit hat der Verband ähnliche Fälle nicht so hart bestraft. Der Entscheid verstösst zudem gegen bestehende Reglemente. Wir werden dagegen rekurrieren», sagte Präsident Markus Bachschmied.
Wegen der 0:5-Niederlage hat der SC Herisau nun drei Punkte weniger auf dem Konto. Er ist nach wie vor Tabellenletzter, doch der Rückstand auf den zweitletzten beträgt jetzt vier Zähler.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 24.12.2009 - 16:00:05