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SC Herisau: Showdown gegen Wil

Eishockey. Der Erstligist SC Herisau empfängt heute Samstag um 17.30 Uhr zu Hause den Tabellennachbarn Wil.

Der Erstligist SC Herisau empfängt heute Samstag bereits um 17.30 Uhr im letzten Qualifikationsspiel vor der Masterround zu Hause den Tabellennachbarn Wil. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre geniessen freien Eintritt.
Da der Showdown zu einer kinderfreundlichen Zeit stattfindet und der SC Herisau auf zahlreiche Unterstützung hofft, haben am kommenden Samstag alle Kinder und Jugendliche jünger als 18 Jahre freien Eintritt ins Eisstadion. Die Zuschauer können ein spannendes und emotionales Ostschweizer Derby erwarten. Mit dem SC Herisau und dem EC Wil treffen im letzten Qualifikationsspiel die Tabellenletzten aufeinander, die auf jeden Punkt angewiesen sind.

SCH rauf
Der SC Herisau hat in den drei bisherigen Spielen dieses Jahres fünf Punkte geholt. Nach den Siegen gegen Winterthur und Weinfelden im Penaltyschiessen kassierte das Team von Patrick Henry am Samstag eine 2:7-Niederlage beim Erzrivalen Pikes. Trotz dieses Endresultates zeigten die Herisauer eine ansprechende Leistung. Das Mitteldrittel dürfte eines der besseren der Saison gewesen sein. Negativ war einzig die Torausbeute. Die Stürmer vergaben viele erstklassige Chancen. Dintheer und Müller trafen beispielsweise nur das Torgehäuse.
Für den Herisauer Sportchef Reto Roveda ist die Devise im heutigen deshalb klar. „Wir müssen auf diesem Mitteldrittel aufbauen, aber mit einem Unterschied: Die Torchancen müssen wir verwerten.“

Wil runter
Während beim SCH der Trend nach oben zeigt, hat sich Wil in den vorherigen Wochen in die entgegengesetzte Richtung entwickelt. Die mit hohen Ansprüchen in Saison gestarteten Abtestädter (Ziel Playoff-Platz) siegten in den letzten zehn Partien nur zweimal. Als Folge rutschten sie ans Tabellenende ab. Daraufhin sah sich der Vorstand gezwungen, zu reagieren und wechselte den Trainer aus. Auf Gianni Dalla Vecchia und Reto Germann folgte vor wenigen Tagen Jürg Müller, ehemaliger Coach von Lenzerheid. Der Wechsel hatte bisher nur halbwegs Erfolg. Am letzten Samstag holte Wil zu Hause gegen den ebenfalls in den Abstiegskampf verwickelten SC Weinfelden nach verlorenem Penaltyschiessen immerhin einen Punkt.
Eine Änderung gab es auch im Kader. Mit Alex Krstic ist kürzlich ein Leistungsträger der letzten erfolgreichen Saison zu den Wilern zurückgekehrt. Der Center könnte bereits heute zum Einsatz kommen.
Für den SCH-Sportchef Chef Reto Roveda bleibt die Ausgangslage aber unverändert: „Wir müssen nicht nach Wil, sondern nur auf uns selber schauen. Wichtig ist, dass wir unsere Aufgaben sauber erledigen und unseren Gameplan konsequent zu Ende führen.“

Masterround in einer Woche
Die Quali-Masterround, bei der die letzten beiden Playoff-Plätze ermittelt werden, beginnt in einer Woche und dauert fünf Runden. Die Punkte werden halbiert. Bereits jetzt steht fest, dass sowohl Wil wie auch Herisau von den fünf Runden nur zwei zu Hause austragen werden. Die sieben- bis neuntplazierten Teams, die Anrecht auf drei Spiele vor eigenem Publikum haben, sind auch mit einem Sieg nicht mehr einzuholen. Trotzdem ist das heutige Spiel von grosser Bedeutung, auch psychologischer Natur. Ein Vollerfolg dürfte das Selbstvertrauen in Hinblick auf die entscheidenden Phasen der Saison stärken. (pd)

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 15.01.2010 - 09:21:05