SC Herisau – Rhythmus wieder finden
Eishockey. Der Erstligist SC Herisau greift am 2. Januar wieder in die Meisterschaft ein. Am Samstag, 17.30 Uhr, trifft der Aufsteiger auswärts auf Winterthur.
Die Spieler des SC Herisau erlebten heuer weniger geruhsame Festtage. Die Meisterschaftspause nutzten die Trainer, um die Mannschaft mit zusätzlichen Trainingseinheiten nochmals einen Schritt weiter zu bringen. „Zum Teil trainierten wir zweimal am Tag. Es war wie eine Art Trainingslager“, sagte Assistenzcoach Roger Nater. Die Stimmung im Team sei gut gewesen, trotz der vom Verband beschlossenen Forfait-Niederlage gegen die Pikes Oberthurgau. Man müsse vorwärts schauen, so der Coach.
Rhythmus finden
Das erste Meisterschaftsspiel 2010 hat es für den Aufsteiger in sich: Er muss am Samstag, 2. Januar (Anpfiff um 17.30 Uhr), zum Spitzenclub Winterthur reisen. Doch gegen einen starken Gegner zu spielen, hat auch Vorteile: „Wir sind Aussenseiter, ein Sieg wird von uns nicht erwartet“, so Nater. Man könne deshalb frei aufspielen und den Rhythmus für die kommenden wichtigen Begegnungen gegen Weinfelden und Wil finden. Mit dabei sind wieder Claudio Engler und Nathan Kölliker, die ihre Spielsperren abgesessen haben.
Winti gefordert
Der SCH trifft in der Eishalle Deutweg auf einen Gegner, der einiges wiedergutzumachen hat. Das Team von Markus Studer hat die letzten beiden Partien verloren. In Arosa kassierten die Eulachstädter eine 1:7-Kanterniederlage. Und den Spitzenkampf gegen Dübendorf verloren sie ebenfalls klar mit 1:5. Nach diesen beiden Niederlagen hat Winterthur in der Tabelle die Spitzenposition eingebüsst und ist hinter Frauenfeld auf den dritten Rang zurückgefallen.
In der bisherigen Meisterschaft hat Winterthur zu Hause erst zweimal verloren. Ende Oktober unterlag der EHCW dem Angstgegner Dübendorf mit 2:4-Toren und am 21. November Bülach nach Verlängerung 1:2. Die Ausserrhoder Auswärtsbilanz entspricht bisher den Erwartungen. Aus den neun Partien resultierten fünf Punkte. Diese setzen sich aus dem Sieg gegen Wil und den beiden Overtime-Niederlagen gegen Bülach und Arosa zusammen.



























