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SC Herisau: Mutig nach Wil

Eishockey. Der Erstligist SC Herisau trifft heute Samstag, 17.30 Uhr, auswärts auf den EC Wil. Der Aufsteiger strebt den ersten Auswärtssieg an.

Der Sieg am letzten Samstag gegen die Pikes hat ein Nachspiel. Gegen die Wertung haben die Thurgauer beim Verband einen Protest eingelegt. Auf dem Matchblatt waren die Vornamen der beiden Herisauer Brüder Rutishauser durcheinander gekommen. Statt des spielenden Sandro wurde der verletzte Pascal aufgeführt. Die Trikot-Nummer stimmte jedoch. Die sportliche Leitung sieht dem Entscheid des Verbands daher zuversichtlich entgegen. «In ähnlichen Fällen wurde nicht auf Forfait-Niederlage entschieden, weil sich aus der Verwechslung kein Vorteil ergab und der Spieler grundsätzlich spielberechtigt war», sagt SCH-Sportchef Reto Roveda. Wann der Verband entscheidet, ist offen.

Selbstvertrauen getankt
Unabhängig vom Ausgang des Thurgauer Protests hat der SC Herisau am vergangenen Samstag Selbstvertrauen getankt. Der 6:5-Sieg gegen den Spitzenclub war verdient. Über weite Strecken waren die Ausserrhoder die bessere Mannschaft. Positiv in Szene setzten sich die Neuzugänge Daniel Müller und Raphael Eisenegger, der gar den entscheidenden Treffer erzielte. Ebenfalls eine Verstärkung war Nicolo Stöhr, der zuletzt in der Saison 2007/2008 für den SCH gespielt hat und nun wieder zum Kader gehört.

Punkte für die Moral
Mit breiter Brust reisen die Appenzeller nach Wil. Ziel wird es sein, die Fortschritte, die unter Trainer Patrick Henry erzielt wurden, zu bestätigen und den ersten Auswärtssieg der Saison zu holen. Bisher reichte es nur zu einem einzigen Punkt. Dieser wurde in Bülach geholt. Ein Sieg wäre aber nicht nur für die Moral der Mannschaft gut, sondern der SCH könnte zudem zum EC Wil in der Tabelle aufschliessen. Zurzeit sind die Herisauer mit sieben Punkten elfte, die St. Galler mit elf Zählern neunte.

Schmid hört auf
Der SC Herisau muss sich innert weniger Tagen wieder von einem Verteidiger verabschieden. Nach dem definitiven Rücktritt von Ruedi Forster verlässt mit Marcel Schmid ein zweiter Routinier den Verein. Der 34-Jährige beendete seine Sportlerkarriere aus gesundheitlichen Gründen. Der NLB-erprobte Schmid war in der Saison 2008/2009 von Aarau zum damaligen 2.-Ligsten gestossen. In der Aufstiegssaison erzielte er in 30 Spielen neun Tore und zwölf Assists.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 20.11.2009 - 09:21:34