SC Herisau – Kapitaler Match
Eishockey. Morgen Dienstag, 20.00 Uhr, empfängt der Erstligist SC Herisau zu Hause Weinfelden. Die Ausgangslage für die Ausserrhoder ist klar: Ein Sieg muss her.
Der SC Herisau hat in der Festtagspause hart gearbeitet. Bereits im ersten Spiel im neuen Jahr bewirkte das zusätzliche Training einen ersten Erfolg. Am Samstag schlug der Aufsteiger überraschend, aber verdient den Spitzenclub Winterthur auswärts 4:2. «Der Sieg ist Gold wert. Er ist eine Bestätigung für das, was wir in der Pause gemacht und uns vorgenommen haben. Der Sieg gibt zudem Selbstvertrauen für die kommenden Spiele», sagt der Ausserrhoder Sportchef Reto Roveda. Ein grosses Selbstvertrauen kann der SCH gut gebrauchen, denn die heutige Partie gegen Weinfelden ist von grosser Bedeutung. Obwohl in wenigen Wochen die heisse Phase der Saison beginnt (siehe Abschnitt «Der Modus») und vieles noch möglich ist, kann jeder Punkt über Sein und Nichtsein in der 1. Liga entscheiden.
Enge Tabellensituation
Dank des Sieges gegen Winterthur hat der SC Herisau den Abstand auf die vor ihm klassierten Wil und Wetzikon auf einen Punkt reduziert. Weil diese Teams morgen Mittwoch aufeinandertreffen, könnten die Ausserrhoder mit einem weiteren Vollerfolg einen der beiden direkten Kontrahenten um den Ligaerhalt zwei Runden vor Schluss wieder überholen. Zudem wäre die Ausgangslage für die letzte Qualifikationsrunde deutlich besser. Nach dem Pikes-Auswärtsspiel empfängt der SCH am 16. Januar zu Hause Wil.
Was der SCH gegen Weinfelden tun muss, um zu gewinnen und sich für die Hinspiel-Niederlage zu rächen, ist für den Sportchef Reto Roveda klar: «Wir müssen so konzentriert und mit den gleichen Tugenden spielen wie gegen Winterthur.»
Weinfelden in Form
Weinfelden hat in den letzten Wochen dank dreier Heimsiege in Serie reichlich gepunktet. Trotzdem sind die «Trauben» nach wie vor im Abstiegskampf verwickelt. Mit 22 Punkten liegen sie nur fünf respektive sechs Zähler vor den drei eben erwähnten Teams. Die vier Mannschaften dürften auch den Absteiger unter sich ausmachen. Arosa hat in den letzten Partien begonnen, sein ganzes Potenzial auszuspielen und rollt nun die Tabelle von hinten auf.
Der Modus
In der Qualifikation stehen noch drei Runden aus. Danach nehmen die ersten sechs Teams an der sogenannten Masterround teil und spielen um die ersten sechs Playoff-Plätze. Die Mannschaften auf den Rängen 7 bis 12 machen in der Qualifikation-Masterround die verbleibenden zwei Playoff-Plätze unter sich aus, die letzten vier bestreiten die Abstiegsrunde. Die Masterrounds werden in einer einfachen Runde durchgeführt. Die Teams nehmen die Hälfte der Punkte aus der Qualifikation mit. Bei allen Rangierungen gilt bei Punktegleichheit: 1. höhere Anzahl Punkte aus den Direktbegegnungen (bei Punktgleichheit von zwei oder mehr Mannschaften gilt stets das Ranking aller möglichen Direktbegegnungen einer laufenden Meisterschaft aller beteiligten Mannschaften). 2. bessere Tordifferenz aus allen Spielen. In der Abstiegsrunde tragen die vier Teams Hin- und Rückspiele (insgesamt je sechs Begegnungen) aus. Sie starten mit der gleichen Punktezahl gemäss Stand Ende der Qualifikation-Masterround. Das Torverhältnis beginnt jedoch bei null. Der Letztplazierte steigt in die 2. Liga ab. Die Masterrounds beginnen am Samstag, 23. Januar, die Playoffs am Samstag, 13. Februar, die Abstiegsrunde am Dienstag, 16. Februar.



























